Wie weiter, EnBW?

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5. August 2026
Die EnBW hat die Entwicklung des Wohnquartiers "Der Neue Stöckach" pausiert. Foto: Redaktion

Die EnBW hat die Entwicklung des Wohnquartiers „Der neue Stöckach“ vor mehr als drei Jahren auf Eis gelegt. Auf ihrer Website wirbt sie noch immer mit dem Slogan: „Der neue Stöckach“ – Ein gutes Stück Stuttgart. Tatsächlich ist das Areal bis heute jedoch vor allem eines: ein braches Stück Stuttgart mitten in der Stadt. 

Nun hat die EnBW angekündigt, die Baugrundstücke aufzuteilen und am freien Markt verkaufen zu wollen, anstatt das Quartier selbst zu entwickeln. Das wirft zahlreiche Fragen auf und sorgt zu Recht für Verunsicherung.

Nach der Sommerpause werden die EnBW und die Stadtverwaltung im zuständigen Ausschuss über den aktuellen Sachstand berichten. Dabei erwarten wir Antworten auf zentrale Fragen:

  • Hält die EnBW die Verpflichtung zur Einhaltung der Stuttgarter-Innenentwicklungsmodell-Quote für geförderten Wohnungsbau von 40 Prozent ein?
  • Kann sich die EnBW vorstellen, die Grundstücke auch an Baugemeinschaften und Baugenossenschaften zu vergeben?
  • Wie sieht der Zeitplan der EnBW aus? Welche Schritte plant die EnBW und bis wann soll das Projekt realisiert werden?

Außerdem fordern wir von der Verwaltung eine Einschätzung, ob eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) nach §165 des Baugesetzbuches in Betracht kommt, falls die Verhandlungen mit der EnBW scheitern. Mit diesem Instrument können Kommunen brachliegende oder ungenutzte Flächen für dringend benötigten Wohnungsbau aktivieren. Wirken Eigentümer*innen nicht mit, sind unter strengen gesetzlichen Voraussetzungen auch weitergehende Eingriffe wie Enteignungen möglich.

Foto: Patrick Vexler

„Für uns GRÜNE ist klar: Eine Änderung des Bebauungsplans kommt erst in Frage, wenn es verbindliche Vereinbarungen zwischen Stadt und EnBW gibt. Dazu gehört ein städtebaulicher Vertrag, die verbindliche Einhaltung der SIM-Vorgaben, eine Bauverpflichtung sowie eine klare Regelung zur Finanzierung der Erschließung und der notwendigen sozialen Infrastruktur.“

Petra Rühle, Fraktionsvorsitzende

Ebenso muss geklärt werden, an wen die Grundstücke verkauft werden sollen und zu welchen Konditionen. Für städtische Grundstücke gelten hierfür klare Regeln. Von der EnBW als Gesellschaft in öffentlicher Hand erwarten wir, dass sie sich ebenfalls gemeinwohlorientiert verhält und dass sie ihrer Verantwortung für die Stadt gerecht wird.

Vom Vorzeigeprojekt zur Brache
Auf dem ehemaligen EnBW-Betriebsgelände im Stuttgarter Osten sollte ein zukunftsweisendes und nachhaltiges Stadtquartier entstehen. Bis zu 800 Wohnungen, mindestens 60.000 Quadratmeter Wohnfläche, davon bis zu 40 Prozent geförderter Wohnungsbau, sowie Angebote für soziales Miteinander, Nahversorgung, Gesundheit, Energieversorgung und Mobilität wurden versprochen.

Lange Zeit schien dieses Ziel auch in greifbarer Nähe: Nach einer intensiven Bürgerbeteiligung wurde 2019 ein Realisierungswettbewerb durchgeführt und ein Rahmenplan entwickelt. Doch 2023 wurde alles auf Eis gelegt. Seitdem herrscht Stillstand. Von allen Ideen und Plänen scheint mittlerweile nichts mehr übrig zu sein. Statt dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, bleibt das Gelände ungenutzt. Das können wir uns angesichts der Wohnungskrise nicht länger leisten.

Antrag: „Der neue Stöckach“ – Ein gutes Stück Stuttgart: Wie weiter, EnBW?

Grüner und lebenswerter

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4. August 2026
Die Dorotheenstraße in Stuttgart-Mitte wird ab Anfang 2027 umgestaltet. Foto: Redaktion

Die Dorotheenstraße in Stuttgart-Mitte wird umgestaltet – das hat der Gemeinderat am 30. Juli 2026 mehrheitlich beschlossen. Mit dem Projekt entstehen mehr Grün, mehr Hitzeschutz und deutlich mehr Aufenthaltsqualität im Herzen der Innenstadt.

Wir Grüne haben die Umgestaltung der Dorotheenstraße trotz des Widerstands von Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper und der konservativen Fraktionen konsequent vorangetrieben. Für uns ist sie ein wichtiger Baustein einer klimaangepassten und lebenswerten Stadt.

Foto: @LenaLux

„Mehr Grün, mehr Schatten und mehr Platz für Menschen machen die Dorotheenstraße deutlich lebenswerter.“

Björn Peterhoff, Fraktionsvorsitzender

Was ist geplant?
Die Umgestaltung des Bereichs vor der Markthalle zwischen Schillerplatz und Karlsplatz schafft statt versiegelter Flächen und 37 Parkplätzen:

  • 13 neue Bäume
  • 680 Quadratmeter Vegetationsfläche
  • 700 Quadratmeter wasserdurchlässiges Sickerpflaster
  • neue Sitzmöglichkeiten
  • mehr Außengastronomie vor der Markthalle
  • konsumfreie Aufenthaltsflächen
  • zusätzliche Fahrradstellplätze
  • barrierefreie Wege
  • öffentliche Toiletten

Mehr Grün, weniger Grau
Die Umgestaltung ist ein wichtiger Baustein zur Klimaanpassung. Insgesamt werden 13 neue Bäume gepflanzt und rund 680 Quadratmeter Vegetationsfläche geschaffen, davon rund 650 Quadratmeter durch Entsiegelung. Hinzu kommen 1.700 Quadratmeter Sickerpflaster, das Regenwasser versickern lässt und die Aufheizung im Sommer reduziert.

Auch das Umfeld von Hotel Silber, Waisenhaus und Markthalle wird mit neuen Bäumen, neuen Sitzmöglichkeiten, barrierefreien Wegen und zusätzlichen Fahrradstellplätzen deutlich aufgewertet.

Dank zusätzlicher 250.000 Euro für die Märkte entsteht vor der Markthalle außerdem eine attraktive Präsentationsfläche mit Außengastronomie. Ladezonen und Behindertenstellplätze bleiben erhalten. Die Dorotheen- und Münzstraße werden künftig als Tempo-20-Bereiche gestaltet. Auch Anlieferungen und die Zufahrt zur Tiefgarage sowie für Feuerwehr und Veranstaltungen bleiben möglich.

Klimaband und Boulebahn
In der Goerdelerstraße zwischen Karlsplatz und Weltcafé entsteht ein Klimaband mit großzügigen Pflanzflächen, artenreicher Begrünung und neuen Sitzmöglichkeiten. Auf Höhe des Karlsplatzes ist ein Aktivitätsband mit Boulebahn und flexiblen Sitzelementen geplant. Auch das Deserteursdenkmal erhält ein attraktiveres Umfeld.

Kritik am Vorgehen des OBs
Kritisch sehen wir, dass Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper das bereits beschlossene Projekt kurz vor dem Baubeschluss öffentlich infrage gestellt hat. Seine persönliche Bewertung fand sogar Eingang in die Beschlussvorlage. Darin heißt es unter dem Punkt Planungsziele:  „Der Oberbürgermeister gibt zu Bedenken: Seit dem Projektbeschluß im Jahr 2023 hat sich die Haushalts- und Finanzlage der Landeshauptstadt Stuttgart drastisch verschlechtert. Und zum anderen verändert sich mit der Umsetzung der Maßnahme die Erreichbarkeit der Markthalle und von deren Umfeld mit dem Automobil stark nachteilig.“

„Statt Stuttgart fit für die Zukunft zu machen, hat Oberbürgermeister Nopper erneut bereits beschlossene Projekte für Klimaanpassung und eine lebenswerte Innenstadt blockiert.“

Björn Peterhoff, Fraktionsvorsitzender

Für uns stellen sich deshalb zentrale Fragen:

  • Warum werden bereits beschlossene Projekte immer wieder infrage gestellt?
  • Warum stehen Klimaanpassung und nachhaltige Mobilität ständig zur Debatte?
  • Wann kümmert sich der Oberbürgermeister endlich um die großen strukturellen Herausforderungen unserer Stadt?

Dazu gehören insbesondere:

  • Prozesse und eine funktionierende Stadtverwaltung
  • Klima- und Hitzeschutz
  • die Sanierung der Infrastruktur, insbesondere der Schulen
  • die Finanzierung der SSB
  • die Wirtschaftsförderung
  • das Image unserer Stadt

Natürlich müssen angesichts der angespannten Haushaltslage Prioritäten gesetzt werden. Investitionen in Klimaanpassung, Hitzeschutz, sichere Mobilität und lebenswerte Stadträume sind jedoch kein Luxus, sondern lebensnotwendig.

„Klar ist: Wer heute bei Klimaanpassung und nachhaltiger Mobilität spart, zahlt morgen drauf.“

Björn Peterhoff, Fraktionsvorsitzender

Wie geht es weiter?
Bereits 2023 hatte der Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik dem Vorhaben zugestimmt. Mit dem Baubeschluss Ende Juli 2026 ist nun der nächste wichtige Schritt erfolgt. Der Baubeginn ist Anfang 2027 vorgesehen. Die Fertigstellung soll bis Mitte 2028 erfolgen.

Die Gesamtkosten der Umgestaltung belaufen sich auf rund 7,4 Millionen Euro. Ein erheblicher Teil davon wird durch Fördermittel finanziert.


Baumspenden ermöglichen

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3. August 2026
Begrünte Fassaden, Bäume im Hof und auf dem Dach: die Calwer Passage ist ein architektonisches Highlight von Stuttgart. Foto: Fraktion

Die aktuelle Hitzewelle zeigt einmal mehr: Stuttgart muss die Bevölkerung noch besser vor Hitze schützen und die Stadt konsequent an den Klimawandel anpassen. Weil Bäume der wirksamste Hitzeschutz sind, wollen wir Bürger*innen die Möglichkeit geben, für zusätzliche Bäume im Stadtgebiet zu spenden. Vorbild könnte das erfolgreiche Hamburger Modell sein.

Dieses Modell ermöglicht Einzel- und Gemeinschaftsspenden: Ist der Spendenwert für einen Baum und die Kosten für die Pflege in den ersten Jahren erreicht, pflanzt die Stadt einen zusätzlichen Baum. Als Zeichen des Dankes könnten die Namen der Spender*innen – soweit möglich – auf einem Schild im Umfeld des Baumes angebracht werden.

Foto: @LenaLux

„Mit unserem Antrag greifen wir den Wunsch vieler Menschen nach mehr Bäumen im Stadtgebiet auf.“

Björn Peterhoff, Fraktionsvorsitzender

Wie groß dieser Wunsch ist, zeigt auch der kürzlich gestartete Baumentscheid Stuttgart: Bereits mehr als 10.000 Menschen haben die Petition unterzeichnet. Das kommt nicht von ungefähr: Stuttgart ist aufgrund seiner Kessellage besonders stark von Hitze betroffen. Allein bis Mitte Juli wurden bereits 28 heiße Tage registriert. Zudem gab es bis zu diesem Zeitpunkt so viele Tropennächte wie noch nie. Hitze ist längst zu einem ernstzunehmenden Gesundheitsrisiko geworden.

Natürliche Klimaanlage
Bäume spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung durch Verdunstung und wirken damit wie eine natürliche Klimaanlage. Gerade in dicht bebauten und versiegelten Quartieren tragen sie spürbar zur Abkühlung bei. Im Umfeld eines Baumes kann die Temperatur um bis zu 5 Grad Celsius sinken.

„Das Hamburger Modell eröffnet eine unkomplizierte Möglichkeit für bürgerschaftliches Engagement, schafft zusätzliche Bäume im Stadtgebiet und stärkt die Identifikation mit dem direktem Wohnumfeld“, fasst Björn Peterhoff die Vorteile zusammen. „Durch Baumspenden ist sichergestellt, dass fehlende Haushaltsmittel auch in Zeiten knapper Kassen keine Baumpflanzungen ausbremsen.“

Digitaler Spendenprozess
Der gesamte Spendenprozess sollte möglichst digital erfolgen. Über eine interaktive Baumwunschkarte könnten Bürger*innen Standorte vorschlagen. Die Verwaltung prüft anschließend die Umsetzbarkeit und schlägt bei Bedarf Alternativen vor.

Im ersten Schritt soll die Verwaltung nun das Hamburger Modell sowie weitere Möglichkeiten zur Finanzierung von Baumspenden prüfen. Die Ergebnisse sollen spätestens bis Ende des Jahres vorgestellt werden.


Bedeutendes Wahrzeichen sichern

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30. Juli 2026
Der historische Littmannbau in der Innenstadt. Foto: Redaktion

Mit Blick auf die aktuelle Debatte um die Opernsanierung und das Interim stellen wir klar: Wir stehen weiterhin hinter dem Projekt. Ohne eine grundlegende Sanierung drohen dem Opernhaus langfristig der bauliche Verfall und erhebliche Einschränkungen des Spielbetriebs. Angesichts der angespannten Finanzlage von Land und Stadt gilt jedoch: Die Kosten müssen deutlich reduziert werden. 

Foto: Leif Piechowski

„Wir können uns die überdimensionierte Planung der Ausweichspielstätte nicht mehr leisten. Die jetzt vorliegende, deutlich abgespeckte Planung passt besser in die Zeit.“

Marcel Roth, Stadtrat & kulturpolitischer Sprecher

 

Foto: Patrick Vexler

„Die Signale aus dem Ausschuss am 29.07. stimmen uns zuversichtlich, die dringend notwendige Sanierung des historischen Littmannbaus endlich angehen und ihn für Oper und Ballett zukunftsfest aufstellen zu können. So sichern wir ein bedeutendes Kulturerbe und Wahrzeichen unserer Stadt.“

Petra Rühle, Fraktionsvorsitzende

 

„Der Umfang der Generalsanierung des Opernhauses muss allerdings noch einmal auf den Prüfstand. Alle Möglichkeiten zur Kostensenkung müssen genutzt werden. Stadt und Land sollten sich auch klar zu Einsparungen bei der Sanierung des Littmannbaus bekennen.“

Marcel Roth, Stadtrat & kulturpolitischer Sprecher

Aktueller Stand
Das Interim der Württembergischen Staatstheater soll auf dem Areal C1 bei den Wagenhallen in Stuttgart-Nord entstehen. Es ist die Voraussetzung für die Sanierung des Opernhauses.

Nun wurde der Vorprojektbeschluss für das Oper-Interim jedoch auf September dieses Jahres vertagt. Ursprünglich sollte er Ende Juli im Gemeinderat gefasst werden. Wir kritisieren die Verzögerung, weil jedes Jahr Verzögerung zusätzlich kostet: Beim Interim entstehen rund 8 Millionen Euro Mehrkosten; bei der Oper rund 50 Millionen Euro. 

Zudem sind Subkulturprojekte – das Off-Kultur-Projekt contain’t und der Skatepark NORDIY – auf Ersatzflächen umgezogen, für die wir uns eingesetzt haben.

So wird gespart
Bereits mit dem Doppelhaushalt 2026/2027 wurde eine Reduzierung der Projektkosten beschlossen. In den vergangenen Monaten wurde das Interimskonzept deshalb grundlegend überarbeitet.

  • Raumprogramm um rund 40 Prozent reduziert – zum Beispiel durch Entfall oberer Zuschauerrang und zweites Untergeschoss sowie Reduktion der Lagerflächen
  • Gebäudestruktur deutlich vereinfacht
  • mehr dauerhafte Nachnutzung der Gebäude
  • nur noch zwei statt drei Baufelder
  • Wohnungen nur noch ausschließlich auf drittem Baufeld

Wir unterstützen dieses reduzierte Interimskonzept. Mit der Überarbeitung werden die angestrebten Einsparungen erreicht. Die Gesamtkosten sinken von rund 374 auf voraussichtlich 289 Millionen Euro. Damit entfallen auf Stadt und Land jeweils rund 145 Millionen Euro.

Warum keine andere Lösung?
Eine Sanierung des Littmannbaus im laufenden Betrieb ist technisch und sicherheitsbedingt nicht möglich. Das denkmalgeschützte Opernhaus ist dringend sanierungsbedürftig: Die Gebäudetechnik ist vollständig veraltet, die Bausubstanz weist bereits erhebliche Schäden auf.

Auch ein Neubau ist keine überzeugende Alternative. Er wäre deutlich teurer, würde wesentlich länger dauern und dauerhaft jährlich höhere Betriebskosten in Millionenhöhe verursachen. Hinzu kommt, dass kein geeigneter Standort zur Verfügung steht. Interim und Sanierung am bestehenden Standort sind deshalb aktuell die wirtschaftlichste Lösung.

Kulturelles Highlight
Gleichzeitig ist die Oper ein kultureller Anziehungspunkt weit über Stuttgart hinaus. Das Stuttgarter Ballett zählt zu den weltweit führenden Ensembles und erreicht eine Auslastung von nahezu 100 Prozent. Formate wie die Littmann Sessions, „Oper meets HipHop“ oder Produktionen wie „Station Paradiso“ zeigen zudem, wie sich das Haus neuen Zielgruppen öffnet.

Auch die aktuellen Besucherzahlen belegen den Erfolg der Staatstheater Stuttgart: In der Saison 2025/2026 haben alle drei Sparten – Oper, Schauspiel und Ballett – neue Besucher*innenrekorde erzielt.

Argumente auf einen Blick

Die Sanierung ist unumgänglich: Das denkmalgeschützte Opernhaus wurde seit seiner Eröffnung im Jahr 1912 nie grundlegend saniert. Gebäudetechnik, Tragwerk und Bausubstanz sind stark veraltet. Bereits heute gibt es Risse, Absackungen und Wassereintritte. Auch die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten sind teilweise unhaltbar.

Ohne Sanierung ist der Spielbetrieb langfristig gefährdet: Der Betrieb kann auf Dauer nicht aufrechterhalten werden. Es drohen Vorstellungsausfälle bis hin zu einer dauerhaften Schließung – mit gravierenden Folgen für rund 1.400 Beschäftigte und die Kulturszene.

Alle Alternativen wurden über Jahrzehnte geprüft und verworfen: Neubau, andere Standorte oder eine Sanierung im laufenden Betrieb wurden umfassend untersucht und aus guten Gründen verworfen – wegen höherer Kosten, längerer Bauzeiten, fehlender Standorte sowie technischer und sicherheitsrelevanter Risiken.

Interim und Sanierung sind die wirtschaftlichste Lösung: Das Interim auf C1 mit anschließender Sanierung des Littmannbaus ist die schnellste, sicherste und wirtschaftlichste Variante. Andere Interimslösungen würden das Projekt um Jahre verzögern und erheblich verteuern.

Eine Trennung der Sparten wäre unwirtschaftlich: Oper, Ballett und weitere Bereiche profitieren von gemeinsamen Werkstätten, Proberäumen, Verwaltung, Maske und Technik.  Eine Trennung würde viele dieser Einrichtungen doppelt oder sogar dreifach erforderlich machen und bestehende Synergien zerstören.

Der Littmannbau muss erhalten werden: Das Opernhaus zählt zu den wenigen historischen Großbauten Stuttgarts und ist ein identitätsstiftendes Wahrzeichen. Eine wirtschaftlich tragfähige Nachnutzung ist nicht erkennbar. Ohne Sanierung droht langfristig der Verfall des Gebäudes.

Sanierung ist nachhaltiger als Neubau: Wo immer möglich: Erhalt und Sanierung gehen vor Neubau. Dieser Grundsatz nachhaltigen Bauens muss auch für das Opernhaus gelten.

Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Oper zukunftsfest sanieren, den historischen Littmannbau erhalten und gleichzeitig alle Optionen zur Kostenoptimierung nutzen . So werden Kultur, Denkmalschutz und finanzielle Verantwortung miteinander verbunden.


SolarScouts erfolgreich etabliert

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22. Juli 2026
Wir wollen noch mehr Photovoltaik in der Stadt. Solarscouts unterstützen Bürger*innen beim PV-Ausbau. Foto: undefined undefined, iStock

Gut zweieinhalb Jahre nach ihrer Gründung haben sich die Stuttgarter SolarScouts als erfolgreiche Anlaufstelle für Photovoltaik etabliert. Mehr als 80 ehrenamtliche SolarScouts sind inzwischen in allen 23 Stadtbezirken aktiv. Sie informieren Stuttgarter*innen kostenlos, unabhängig und anbieterneutral auf dem Weg zur eigenen Solaranlage – egal ob auf Dach, Fassade oder Balkon, für Einfamilien- oder Mehrfamilienhäuser, Wohnungseigentümergemeinschaften oder Gewerbegebäude.

Als Grüne Fraktion haben wir die Einführung der SolarScouts in den Haushaltsberatungen 2024/2025 unterstützt. Auf unsere Initiative hin stellte der Gemeinderat Mittel für eine Stelle zur Koordinierung sowie jeweils 100.000 Euro für die Jahre 2024 und 2025 bereit.

Auch im aktuellen Doppelhaushalt 2026/2027 setzen wir das erfolgreiche Konzept fort: Wir haben Mittel für sogenannte GreenScouts beantragt. Sie sollen Stuttgarter*innen künftig ehrenamtlich bei Maßnahmen zur Klimaanpassung unterstützen – insbesondere bei Begrünung und Entsiegelung.

Kostenlose Unterstützung auf dem Weg zur Solaranlage
Die SolarScouts ersetzen keine professionelle Energieberatung oder einen Fachbetrieb. Sie helfen jedoch dabei, sich frühzeitig zu informieren und eine fundierte Entscheidung zu treffen.

 SolarScouts unterstützen unter anderem bei:

  • der Einschätzung des individuellen Potenzials (auch vor Ort)
  • der Auswahl geeigneter Anlagen
  • der Planung und Angebotseinholung
  • der Suche nach Fachbetrieben
  • der Bewertung von Angeboten
  • Fragen zu Technik, Recht und Verwaltung
  • der Beratung von Wohneigentümergemeinschaften
  • Fragen zu Förderprogrammen von Bund und Stadt Stuttgart

Die SolarScouts informieren außerdem auch beim Umstieg auf eine Wärmepumpe.

Kontakt aufnehmen

SolarScouts
Homepage SolarScouts – Kontaktanfrage
Homepage SolarScouts – ausführliche Kontaktanfrage
E-Mail: solarscouts@stuttgart.de

Landeshauptstadt Stuttgart
Markus Schmid, Amt für Umweltschutz
E-Mail: m.schmid@stuttgart.de
Telefon 0711 216−81934

Weitere SolarScouts gesucht

Die Stadt Stuttgart sucht weitere ehrenamtliche SolarScouts. Gesucht werden Menschen mit eigener Erfahrung im Bereich Photovoltaik oder entsprechenden Vorkenntnissen, die Interessierte in ihrem Stadtbezirk unterstützen möchten.

Eine halbtägige Schulung bereitet auf die Tätigkeit vor. Für die ehrenamtliche Tätigkeit erhalten SolarScouts eine Aufwandsentschädigung. Bei komplexen Fragestellungen übernehmen das Energieberatungszentrum oder das Amt für Umweltschutz die weitere Beratung.

Über die SolarScouts

Die Stuttgarter SolarScouts wurden Anfang 2024 auf Initiative des BUND, der Solaroffensive Botnang, des Energieberatungszentrums Stuttgart und des Amts für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart gegründet. Die Koordination und fachliche Unterstützung übernimmt das Amt für Umweltschutz.

Mehr erfahren

Homepage Stuttgarter SolarScoutsHomepage Stadt Stuttgart: SolarScouts StuttgartHomepage Stadt Stuttgart: Solaroffensive – Förderprpgramme

Würdiges Gedenken an Fritz Bauer

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20. Juli 2026
Fritz-Bauer-Platz – so soll der Platz vor dem Landgericht Stuttgart in der Urbanstraße in Stuttgart-Mitte künftig heißen. Foto: Redaktion

Mit einem interfraktionellen Antrag haben wir den Wunsch vieler Bürger*innen aufgegriffen, die herausragenden Verdienste von Dr. Fritz Bauer angemessen zu würdigen. Vorgeschlagen haben wir die Einführung einer neuen, dem Ehrenbürgerrecht gleichrangigen Form der posthumen Ehrung für demokratisches Engagement sowie die Schaffung eines neuen Erinnerungsorts.

Die Verwaltung schlägt nun vor, den Platz vor dem Landgericht Stuttgart an der Kreuzung Urbanstraße/Archivstraße in Stuttgart-Mitte nach Fritz Bauer zu benennen. Der Ort ist bewusst gewählt: Am damaligen Amtsgericht war Fritz Bauer zuletzt als Richter tätig, bevor er 1933 verhaftet und in das erste Konzentrationslager Württembergs auf dem Heuberg verschleppt wurde.

Foto: Leif Piechowski

„Die Benennung des Platzes vor dem Landgericht nach Fritz Bauer ist ein wichtiges Zeichen für die Sichtbarkeit von selbstbewusster jüdischer und schwuler Geschichte. Der Erinnerungsort macht seine Bedeutung für unseren demokratischen Rechtsstaat sichtbar.“

Marcel Roth, Stadtrat und kulturpolitischer Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Gedenkstele bei Elternhaus
Bereits heute erinnert eine Gedenkstele in der Wiederholdstraße in Stuttgart-Nord an Fritz Bauer. Dort verbrachte er in seinem Elternhaus seine Kindheit und Jugend.

Wer war Fritz Bauer?
Dr. Fritz Bauer (1903-1968) wurde in Stuttgart geboren und als Sozialdemokrat jüdischer Herkunft während der NS-Zeit verfolgt. Ab 1956 war er hessischer Generalstaatsanwalt. Mit großer Entschlossenheit setzte er sich für die juristische Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen und die Stärkung des demokratischen Rechtsstaats ein. Gegen erheblichen Widerstand in Politik und Justiz trug er entscheidend dazu bei, die Verbrechen von Auschwitz und die nationalsozialistischen Euthanasiemorde vor Gericht zu bringen.

Darüber hinaus engagierte sich Fritz Bauer früh gegen die strafrechtliche Verfolgung homosexueller Männer nach § 175 des Strafgesetzbuchs und gilt heute als wichtiger Wegbereiter für die Anerkennung von Rechten von Minderheiten. Dass Fritz Bauer selbst schwul war, ist bis heute in der breiteren Gesellschaft wenig bekannt.

Dank für Impuls
Der Gemeinderatsinitiative ging die Unterschriftenaktion „Ehrenbürgerschaft für Fritz Bauer – auch als Vorkämpfer gegen das §175-Unrecht“ voraus, die der CSD Stuttgart gemeinsam mit dem Projekt „Der Liebe wegen“, der Weissenburg und LSVD+ Baden-Württemberg angestoßen hat. Wir möchten insbesondere Ralf Bogen für diesen Impuls danken.

Antrag: Ein würdigendes Gedenken für Dr. Fritz BauerPressemitteilung Stadt Stuttgart: Neuer Erinnerungsort für Fritz Bauer im Stuttgarter Gerichtsviertel

Erste Schulstraßen in Stuttgart

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16. Juli 2026
Zwei Kinder mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Schule. Foto: romrodinka, iStock

Die Stadt Stuttgart richtet an zwei Grundschulen in Möhringen und in Weilimdorf erstmals Schulstraßen ein – damit ist der Startschuss für die ersten Schulstraßen in Stuttgart gefallen.

Foto: ©LenaLux

Stuttgart bekommt erstmals zwei Schulstraßen – ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit auf dem Schulweg. Jetzt müssen wir weitere Standorte festlegen. Die Mittel dafür haben wir im Haushalt bereitgestellt.

Sarah Wölfle, Stadträtin

Was ist geplant?

Erste zwei Schulstraßen in Stuttgart:

  • Riedseeschule (Möhringen)
  • Rappachschule (Weilimdorf)

Ziele

  • Mehr Sicherheit auf Schulweg
  • Mehr Selbständigkeit für Kinder

Konzept Schulstraße
Zu Schulbeginn und Schulende wird die Straße jeweils bis zu eine Stunde für den Autoverkehr gesperrt. Radverkehr und Zufahrten zu privaten Stellplätzen bleiben möglich. Ergänzt wird die Schulstraße durch eine kinderfreundliche Gestaltung, farbige Elemente, Mobiliar und sogenannte Stuttgarter Ecken.

Schulzonen
In Stuttgart gibt es bereits eine Schulzone: vor der Martin-Luther-Schule in Bad Cannstatt. Eine zweite entsteht an der Eichen-dorffschule in Bad Cannstatt. Dafür wird der obere Ebitzweg zur Fußgängerzone umgestaltet. Die Schulzone bleibt dauerhaft für den allgemeinen Kfz-Verkehr gesperrt. Radverkehr und Zufahrten zu privaten Stellplätzen bleiben möglich.


Hitzeschutz zur Chefsache machen

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1. Juli 2026
Extreme Hitze als Folge des Klimawandels belastet auch Stuttgart immer häufiger. Bild: Xurzon, istock

Kliniken am Limit, „Außergewöhnliche Einsatzlage“, sinkende Wasserstände, erhöhte Brandgefahr: Die erneute extreme Hitze der vergangenen Tage hat auch in Stuttgart Temperaturrekorde gebrochen und die Stadt massiv belastet. Gerade für Kinder, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen können extreme Temperaturen um die 40 Grad tagsüber und Tropennächte zur ernsthaften Gesundheitsgefahr werden.

Der Klimawandel führt jedoch nicht nur zu häufigeren und intensiveren Hitzewellen. Auch Dürre, Waldbrandgefahr sowie Starkregen und Überschwemmungen nehmen zu.

Die jüngste Hitzewelle hat deutlich gemacht: Die bisherigen Maßnahmen der Stadt reichen längst nicht aus. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper muss Hitzeschutz und Klimaanpassung endlich zur Chefsache machen.

Deshalb fordern wir, dass die Verwaltung noch vor der Sommerpause eine Taskforce „Hitzeschutz und Klimaanpassung“ einrichtet. Diese soll im Ausschuss für Klima und Umwelt (AKU) darlegen, ob der Hitzeaktionsplan in der aktuellen Hitzewelle funktioniert hat, welche Strategien und Maßnahmen in Stuttgart bereits bestehen und an welchen Stellen Nachsteuerungsbedarf besteht. Darüber hinaus soll sie kurzfristige und langfristige Maßnahmen erarbeiten und diese zeitnah dem Gemeinderat vorstellen.

Dabei stehen insbesondere folgende Handlungsfelder im Fokus:

  • Hitzeschutz
  • Bäume und Begrünung
  • Verschattung
  • Entsiegelung
  • Kühlung relevanter Gebäude (insbesondere: Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen)
  • Schutz vulnerabler Gruppen
  • Schutz kritischer Infrastruktur
  • Umgang mit öffentlichen Veranstaltungen
  • Wasserversorgung und Gewässerschutz
  • Starkregenereignisse
  • (Wald-)Brandgefahr

Entscheidend ist, alle relevanten Akteur*innen an einen Tisch zu bringen – vom Gesundheitsamt und dem Sozialamt über das Jugendamt und das Schulverwaltungsamt bis zum Amt für Umweltschutz und der Abteilung Klimaschutz, dem Amt für Stadtplanung und Wohnen, dem Hochbauamt, dem Tiefbauamt sowie dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt und der Branddirektion. Erfahrungen und Herausforderungen von Vertreter*innen der Kliniken, des Gesundheitswesens und der Wohlfahrt sollen hierbei mit einbezogen werden.

Die Lage ist ernst, und die Zeit drängt. Der Schutz der Gesundheit und die Sicherheit der Bürger*innen muss jetzt oberste Priorität haben. Stuttgart muss entschlossen handeln.

Antrag: Hitzeschutz ernst nehmen: Stuttgart muss jetzt handelnAntrag: Hitzeschutz für Bildungseinrichtungen in Stuttgart - Konzept zur klimaresilienten Ausstattung von Kitas und Schulen

Erste Erfolge konnten wir mit unseren Anträgen in der Verwaltung schon erreichen. Vor allem beim Hitzeschutz in Schulen hat die Stadt die Dringlichkeit endlich erkannt und es geht  jetzt schnell und mit pragmatischen Lösungen voran!

Pressemitteilung Stadt Stuttgart: Stadt baut Hitzeschutz an Schulen systematisch ausPressemitteilung Stadt Stuttgart: Schulverwaltungsamt bündelt und priorisiert Hitzeschutzmaßnahmen an Stuttgarter Schulen

Schwabstraße neu denken

carmen.haug

17. Juni 2026

Mehr Platz, mehr Grün, mehr Lebensqualität: Wir wollen die Schwabstraße im Stuttgarter Westen neu denken und klimagerecht umgestalten. Die Umgestaltung ist ein wichtiger Baustein der Lebenswerten Stadt, für die wir GRÜNE uns mit Nachdruck einsetzen.  

Foto: Leif Piechowski

Das Gebiet vom Bismarckplatz bis zum Schwabtunnel hat riesiges Potenzial für einen klimagerechten Stadtumbau. Mit seinen vielen Restaurants, Cafés und Geschäften kann hier ein attraktiver Stadtraum entstehen. Wir setzen uns für Radwege, Bäume, Beete, Bänke und breite Gehwege ein.

Marcel Roth, Stadtrat

Unsere Vision für die Schwabstraße

  • Grün, klimaresilient und lebenswert
  • Mehr Aufenthaltsqualität und sichere Wege
  • Mehr Platz für Fußgänger*innen und Radfahrende

Die Schwabstraße von morgen
Wir machen uns dafür stark, die Schwabstraße vom Bismarckplatz bis zur S-Bahn-Haltestelle grundlegend umzugestalten. Die aktuellen Planungen der Verwaltung sehen ein sogenanntes Klimaband mit zahlreichen neuen Bäumen sowie breiteren Gehwegen vor. Parkplätze sollen in bestehende Tiefgaragen verlagert und Lieferzonen neu eingerichtet werden.

Darüber hinaus setzen wir uns für bessere Querungsmöglichkeiten, eine bessere Aufenthaltsqualität und eine deutliche Verkehrsberuhigung ein.

Foto: ©LenaLux

Der heutige Zustand der Schwabstraße ist schlecht: enge Gehwege, tiefe Schlaglöcher, keine Bäume, lange Ampelphasen für zu Fuß Gehende. Die vorliegenden Planungen der Stadtverwaltung sind zukunftsweisend. Unser Ziel ist es, dass die Umgestaltung spätestens bis 2030 kommt, damit die Sanierungsmittel abgerufen werden können.“

Dr. Sebastian, Stadtrat

Sichere Radwege zum Schwabtunnel
Auf unseren Antrag hin prüft die Verwaltung sichere Radverbindungen zum Schwabtunnel – sowohl auf der Seite von Stuttgart-Süd als auch von Stuttgart-West. Im Schwabtunnel wurden bereits Tempo 30 und eine bessere Kennzeichnung des Überholverbots umgesetzt. Trotzdem ist die Situation weiterhin noch nicht sicher genug.

Zu unserem Antrag

Der Bismarckplatz von morgen
Schon heute ist der Bismarckplatz ein beliebter Treffpunkt im Stuttgarter Westen. Nach der provisorischen Umgestaltung und Verkehrsberuhigung soll der Platz nun auf unsere Initiative hin saniert und aufgewertet werden.

Die Neugestaltung wird seit vielen Jahren geplant. Ziel ist es, den Platz neu zu ordnen, zu begradigen und mehr Raum zum Verweilen zu schaffen. Eine neue Freitreppe vor der Kirche St. Elisabeth soll künftig zum Verweilen einladen. Wir pochen auf zusätzliche Bäume, Beete, Sitzmöglichkeiten und Wasserflächen.

Besonders wichtig ist uns die Umsetzung eines Schwammstadtkonzepts, bei dem Regenwasser vor Ort gespeichert wird und versickern kann. Für die Umsetzung haben wir bereits zusätzliche Mittel im Haushalt durchgesetzt. Nun hoffen wir, dass die Bauarbeiten 2027 endlich beginnen.

Mehr erfahren: Homepage Forum lebendiger Westen

Vorbild für weitere Plätze
Der Bismarckplatz soll nicht das einzige Projekt bleiben: Unser Ziel ist es, das Schwammstadtkonzept an weiteren Plätzen umzusetzen. So machen wir unsere Stadt Schritt für Schritt klimaresilienter und lebenswerter.


„Echte Horrormeldungen“

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9. Juni 2026
Baustelle ohne Ende: S21 verzögert sich erneut. Foto: Redaktion

Die erneute immense Verschiebung von Stuttgart 21 ist ein weiterer Tiefpunkt eines Projekts, das die Menschen in Stuttgart seit Jahren stark belastet.

Foto: @LenaLux

„Wir sind ja nun schon einiges gewöhnt, aber die aktuellen Nachrichten sind echte Horrormeldungen.“

Björn Peterhoff, Fraktionsvorsitzender

Während der Bahnhof noch viele Jahre eine Baustelle bleibt, werden wichtige Flächen im Herzen der Stadt blockiert. Etwa Teile des Parks, die immer noch als Lager- und Logistikfläche ausgewiesen sind, obwohl dort schon lange nichts mehr gelagert wird. „Das führt an vielen Stellen dazu, dass notwendige städtische Projekte, wie etwa die Umgestaltung der Schillerstraße, ausgebremst werden“, so Björn Peterhoff. Er fordert die Deutsche Bahn deshalb auf, freie Flächen im Bahnhofsumfeld zur Aufwertung freizumachen und Wegebeziehungen außerhalb des Bahnhofs weiter zu verbessern.

Kritik an Reaktion des OB
Schwer zu ertragen ist für unsere Fraktionsvorsitzenden Petra Rühle und Björn Peterhoff auch die Reaktion des Stuttgarter Oberbürgermeisters Dr. Frank Nopper auf die wiederholte Verschiebung: „Dass gerade ein CDU-Mann, S21-Befürworter der ersten Stunde, nun öffentlich sagt, dass Stuttgart nicht mit einem nicht enden wollenden Jahrhundertprojekt wie S21 in Verbindung gebracht werden solle, ist Hohn in den Ohren aller Kritiker*innen des Projekts“, so Rühle.


„Selbst in Stuttgart kann man heute gut Rad fahren“

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7. Mai 2026
Foto zum Abschluss der Veranstaltung (v.l.): Silvia Fischer, frühere Stadträtin, Fraktionsvositzende Petra Rühle, Fraktionsvositzender Björn Peterhoff, Winfried Hermann, Stadträtin Afina Albrecht, Stadtrat Marcel Roth, Stadträtin Gabriele Munk, Stadträtin Beate Schiener. Foto: Redaktion

Bei unserem Gesprächsabend „Wende mit Winne“ am 29. April 2026 haben wir gemeinsam mit Winfried Hermann auf 15 Jahre Verkehrspolitik in Stuttgart zurückgeblickt – und zugleich den Blick nach vorn gewagt.

Gleich zu Beginn – nach der Begrüßung und Einführung durch unsere Fraktionsvorsitzende Petra Rühle – sorgte ein kurzer Film für Schmunzeln: Jugendliche warten irgendwo in der Pampa auf den Bus. Irgendwann kommt der Bus, die Tür öffnet sich – und der Blick fällt auf den Mann am Steuer. „Ich kenn den. Denkst du, was ich denke? Hollywood, Bro. Bruce Willis in dem Bus, das glaubt uns niemand!“ Die beiden sind so irritiert, dass sie die beiden Mädchen, die gerade aus dem Bus gestiegen sind und eigentlich mit ihnen verabredet sind, erst einmal gar nicht beachten. „Der Film aus den 2010er-Jahren steht für eine neue Art der Politik und der Kommunikation“, sagt Winfried Hermann über die Landeskampagne „Neue Mobilität. Bewegt nachhaltig.“ Und weiter: „Es war überraschend, dass man so für den ÖPNV wirbt.“.

Nach diesem lockeren Einstieg ging es ans Eingemachte: In einem eineinhalbstündigen Gespräch, moderiert von unserer Stadträtin Afina Albrecht, haben Winfried Hermann und unser Fraktionsvorsitzender Björn Peterhoff darüber gesprochen, was sich in den vergangenen 15 Jahren – so lange war Winfried Hermann Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg – verkehrspolitisch im Land und insbesondere in Stuttgart verändert hat.

Moderne Verkehrspolitik
In Kürze: Die Schiene wurde ausgebaut, das ÖPNV-Angebot verdichtet, die Preise im Nahverkehr gesenkt, die E-Mobilität vorangebracht sowie Rad- und Fußverkehr gestärkt. Hinzu kommen zahlreiche Verbesserungen rund um S21. All das sind wichtige Bausteine einer modernen und nachhaltigen Verkehrspolitik, für die Winfried Hermann steht.

Verbesserungen für Stuttgart
Und was hat sich seit 2011 konkret in Stuttgart verbessert? Gerade beim ÖPNV ist die Liste lang: steigende VVS-Abozahlen, die Tarifzonenreform 2019, mehr Nachtbusse und ein dichterer Takt im Nachtverkehr der SSB. Zudem hat der ÖPNV den motorisierten Individualverkehr beim Modal Split inzwischen eingeholt. Auch die Zahl der E-Busse wächst kontinuierlich.

Dazu sagt Björn Peterhoff: „Bis 2027 wird die SSB alle Busse der Innenstadtlinien auf emissionsfreie Busse umstellen, bis 2035 dann die gesamte Flotte.“ Klar sei aber auch: Ohne die Förderung des Landes wäre diese Umstellung kaum möglich. „Ich habe mehrmals sehr große Schecks an die SSB übergeben, worüber sie sehr glücklich waren“, so Winfried Hermann.

Radstrategie wirkt
Gemischter fällt die Bilanz beim Radverkehr aus. Ein Beispiel sind die Radschnellwege. „Ich hätte nie gedacht, dass wir für Radschnellwege so lange brauchen wie für eine Autobahn“, sagt Winfried Hermann. „Eigentlich sollten mehrere in Stuttgart enden.“ Trotzdem bleibt festzuhalten: Winfried Hermann hat den Radverkehr zum ersten Mal überhaupt in die Landespolitik gebracht. Die Radstrategie des Landes hat dazu geführt, dass der Ausbau der Radinfrastruktur deutlich an Fahrt aufgenommen hat. „Auch, weil Geld aus dem Straßenbau übrig war, das für Radwege genutzt werden konnte“, so Hermann.

Mehr Umverteilung
„Selbst in Stuttgart kann man heute gut Rad fahren“, zieht Winfried Hermann Bilanz. Seit dem Radentscheid 2019 wurden rund 500 Projekte angestoßen. Björn Peterhoff fasst zusammen: „Die kontinuierliche Erhöhung des Radetats, die wachsende Zahl an Fahrradstraßen – von zwei im Jahr 2018 auf neun im Jahr 2025 – und die enormen Zuwächse an den Zählstellen zeigen: Der Knoten ist geplatzt.“

Auch wenn die Umsetzung oft zu lange dauert und der Ausbau vielerorts noch nicht systematisch genug erfolgt, hat sich in den vergangenen Jahren vieles bewegt. Ein aktuelles Beispiel ist die Umweltspur auf der König-Karl-Straße in Bad Cannstatt. „So eine Umverteilung muss auch an anderen Stellen stattfinden“, fordert Björn Peterhoff.

Genau darum geht es auch bei Projekten wie der Umgestaltung der B14, dem Superblock West oder der Aufwertung des Schützenplatzes, die während des Gesprächs ebenfalls Thema waren.

Tempo, Tempo
Weiter geht auch die Debatte um Tempo 30 und Tempo 40. Stuttgart gilt bundesweit als Vorreiter bei Tempo 40: Seit 2020 gilt dies auf vielen Hauptstraßen. „Meine Nachfolger*innen werden es schwer haben, diese Regelung zurückzudrehen, weil die neuen EU-Grenzwerte für Luftschadstoffe sonst kaum eingehalten werden können“, sagt Winfried Hermann.

Björn Peterhoff ergänzt: „Auch Tempo 30 wird an vielen Stellen kommen – insbesondere vor Kitas, Schulen und Altenheimen.“ Mehr Sicherheit sollen zudem Schulstraßen und Schulzonen bringen.

„Vieles konnte verbessert werden“
Auch Stuttgart 21 wurde während des Abends diskutiert: „Wenn S21 je in Betrieb geht, ist es ein anderes Projekt, als es ursprünglich war. Denn vieles konnte verbessert werden“, so Winfried Hermann. Gemeint sind unter anderem der Erhalt der Panoramabahn, die Digitalisierung des Bahnknotens, die Wendlinger Kurve sowie das Nahverkehrsdreieck Feuerbach – Vaihingen – Cannstatt. „Damit wird das Engpassproblem von S21 gelöst“, so Hermann.

In diesem Zusammenhang erinnert Björn Peterhoff an den einstimmigen Beschluss des Gemeinderats zum Erhalt der Panoramabahn und ergänzt: „Die Sanierung der Panoramabahn muss jetzt schnell umgesetzt werden.“

Was die Fertigstellung von S21 angeht, bleibt Winfried Hermann allerdings vorsichtig: „Ich mache keine Prognose mehr. Einstweilen galt 2024, einstweilen galt 2025 – einstweilen gilt: wird später.“

„Wir brauchen engagierte Bürgerschaft“
Der Gesprächsabend im Rathaus mit rund 200 Teilnehmenden endete mit einem Ausblick und der Frage: Wo steht Stuttgart in fünf Jahren? Winfried Hermann und Björn Peterhoff zeigten sich optimistisch, dass die Verkehrswende weiter Fahrt aufnehmen wird.

„Ich glaube, es wird nicht am Geld liegen“, so Winfried Hermann. Und weiter: „Wir brauchen eine engagierte Bürgerschaft. Denn wenn bürgerschaftliches Engagement gut organisiert ist, treibt das auch den Oberbürgermeister und den Gemeinderat um.“


Vor großen Herausforderungen

carmen.haug

5. Mai 2026
Das Stuttgarter Rathaus. Foto: Fraktion

Die Landeshauptstadt Stuttgart steht vor massiven finanziellen und strukturellen Herausforderungen. Wir setzen uns dafür ein, dass die negativen Auswirkungen der Haushaltskrise minimal bleiben und Strukturen optimiert werden. Nur so kann die dauerhafte Handlungsfähigkeit der Stadt gesichert werden.

Im letzten Doppelhaushalt haben wir uns bereits auf den Weg gemacht, den städtischen Haushalt zu konsolidieren – die notwendig gewordenen Einsparungen sind bereits jetzt schmerzhaft spürbar. Doch auch im kommenden Doppelhaushalt müssen Ergebnisverbesserungen in Höhe von 250 Millionen Euro vorgenommen werden, in den Folgejahren voraussichtlich jeweils weitere 150 Millionen. Denn die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben geht immer weiter auf. Während die Kosten für die gesetzlichen Aufgaben steigen, reicht das Geld, was von Bund und Land kommt, in vielen Bereichen nicht ansatzweise aus. Dies führt zu einer strukturellen Haushaltskrise und zu langfristigen Umbrüchen in unserer Stadt.

Wir müssen uns auf große Veränderungen einstellen und alles daransetzen, die negativen Auswirkungen minimal zu halten. Um das zu schaffen, brauchen wir ein strukturiertes Vorgehen und einen über mehrere Jahre angelegten und zwischen Finanz-, Personal-, Fachverwaltungen und Gemeinderat gut abgestimmten Prozess der Haushaltskonsolidierung.

Foto: Patrick Vexler

„Jetzt ist es wichtig, klar zu schauen, wo man Prozesse und Strukturen verbessern kann. Neben strukturellen Reformen und Aufgabenkritik muss hierbei auch die Einnahmenseite berücksichtigt werden.“

Petra Rühle, Fraktionsvorsitzende

Neue Wege in der Stadt
Wichtig ist uns dabei auch, dass die notwendige Transformation vor der Stadtverwaltung nicht haltmacht. Abläufe innerhalb der Landeshauptstadt müssen effizienter und digitaler werden. Außerdem müssen Doppelstrukturen überprüft und behoben werden.

Strukturwandel erforderlich
Nicht nur aufgrund der dramatischen Haushaltslage, auch in Hinblick auf den demografischen Wandel ist ein Strukturwandel dringend geboten. „Nicht zu handeln und die Realitäten zu ignorieren wäre jetzt unverantwortlich und brandgefährlich“, macht unsere Fraktionsvorsitzende Petra Rühle deutlich. „Wir müssen die Zeit nutzen, um Strukturen zu optimieren, sie aber nicht zu zerschlagen.“

Handlungsfähigkeit sichern
Klar ist auch, dass die Verwaltung und der Gemeinderat Hand in Hand arbeiten müssen, damit wir alle zusammen gut durch diese Krise kommen und unser gemeinsames Ziel erreichen die dauerhafte Handlungsfähigkeit der Stadt sichern.


Vom Industrieareal zum Zukunftsquartier

carmen.haug

30. April 2026
Los geht’s mit einem Input zum Neckarpark von unserem Fraktionsvorsitzenden Björn Peterhoff. Foto: Redaktion

Auf großes Interesse stieß unsere GRÜNE Tour durch den Neckarpark in Bad Cannstatt am 28. April. Ein besonderer Höhepunkt war der Rundgang durch die BiNe – das Bildungshaus NeckarPark – eines der zentralen Projekte und architektonischen Highlights des Quartiers.

Unter dem Titel „Vom Industrieareal zum nachhaltigen Quartier von morgen“ führten unser Fraktionsvorsitzender Björn Peterhoff sowie Vertreter*innen der Landeshauptstadt Stuttgart und der Volkshochschule durch den Neckarpark – eines der bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekte der Stadt. Mit dabei waren auch unsere Stadträtinnen Andrea Münch und Gabriele Munk sowie unser Stadtrat Fabian Reger.

Zum Auftakt gab Björn Peterhoff einen Überblick zur Entwicklung des Quartiers und zur Geschichte des ehemaligen Güterbahnhofareals. Ursprünglich war dort unter anderem ein Olympiastandort vorgesehen; auch eine Ikea-Ansiedlung stand zeitweise im Raum.

Das Herzstück: die Grüne Mitte
Heute entsteht auf dem 25 Hektar großen Areal ein gemischtes Stadtquartier mit rund 850 Wohnungen für etwa 2.000 Menschen sowie Gewerbe, Bildungs- und Sporteinrichtungen. Herzstück ist die „Grüne Mitte“ – ein rund 10.000 Quadratmeter großer Park, der bereits 2017 eröffnet wurde. Ebenfalls prägend: die Kulturinsel als soziokulturelles Zentrum des Quartiers mit Biergarten – dort klang unsere Tour aus.

Bildung, Architektur und neue Lernkonzepte: die BiNe
Zweiter Programmpunkt war die BiNe, das Bildungshaus Neckarpark. Unter einem Dach vereint es ein Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ), Schulen und die Volkshochschule Stuttgart. Der Rundgang führte von der Aula über die Sporthalle bis zur Dachterrasse – mit weitem Blick vom Fernsehturm bis zum Stadion. Auf der Dachterrasse befinden sich unter anderem eine „Schule im Grünen“, Spielbereiche sowie ein Ballsportfeld.

Das Gebäude zeichnet sich durch viel Holz und Glas sowie begrünte Fassaden aus. „30 Prozent der Fassadenflächen im Neckarpark müssen begrünt werden“, erläutert Marco Tschöp vom Schulverwaltungsamt bei unserer GRÜNEN Tour. Gemeinsam mit Peter Holzer, dem Leiter des Tiefbauamts, gab er Einblicke in das Konzept – etwa in die aufwendige Konstruktion der Fassadenbegrünung, bei der einzelne Pflanztröge bis zu 500 Kilo wiegen.

Ein zentrales Element ist die enge Verzahnung von KiFaZ (fünf Gruppen) und vierzügiger Grundschule. Unterstützt wird dies durch die sogenannte Cluster-Struktur: Mehrere Unterrichtsräume gruppieren sich um gemeinsame Lernbereiche. Außengelegte Fluchtwege ermöglichen zudem flexibel nutzbare, möblierbare Flure. „Diese Struktur schafft Raum für moderne pädagogische Konzepte und mehr Flexibilität im Unterricht“, so Tschöp.

Energieversorgung: innovativ und klimafreundlich
Die Energieversorgung erfolgt über eine Energiezentrale im Quartiersparkhaus. Das Konzept kombiniert Solarenergie mit Erd- und Abwasserwärme. Ziel ist eine möglichst klimafreundliche Versorgung.

Ein besonderer Baustein: Rund 70 Prozent der Energie wird aus Abwasserwärme gewonnen, ergänzt durch ein Blockheizkraftwerk. „Der Neckarpark ist ein Vorreiter bei der Nutzung von Abwasserwärme in Stuttgart“, erläutert Ioannis Papandreou vom Amt für Umweltschutz.

Offener Treffpunkt: die vhs
Auch die Volkshochschule ist fest im Quartier verankert. Bei unserer Tour haben wir einen Blick in einen Multifunktionsraum geworfen, der durch viel Holz, Glas und eine Terrasse punktet. „Die vhs im Bildungshaus NeckarPark ist ein offener Ort für alle“, betont Anja Läpple, die Leiterin der vhs in den Stadtbezirken. Enge Kooperationen mit dem Kinder- und Familienzentrum, der Schule sowie Vereinen und Initiativen im Quartier ermöglichen neue Formate – etwa spezielle Bildungsangebote für Frauen. Ein Highlight ist die Lehrküche im obersten Geschoss, die ebenfalls die Dachterrasse einbindet.

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Homepage vhs im BiNeKurse & Veranstaltungen in der vhs im BiNe

Ausblick: So geht es weiter

Die Entwicklung des Neckarparks schreitet weiter voran:

Im Mai startet auf Baufeld Q5 der Bau eines sozial orientierten Quartiers der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mit 103 geförderten Wohnungen sowie fünf Gewerbeeinheiten.

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Homepage SWSG

Ab Ende 2027/Anfang 2028 beginnt die Modernisierung und der Umbau des Alten Zollamts (Q11.1) – künftig mit Kulturinsel, Jugendamt und Stadtteilhaus. Bis zum Baustart wird ein Interimsgebäude für die Kulturinsel errichtet.

Übrigens: Das Alte Zollamt gehört als Teil des IBA-Netzvorhabens NeckarPark (Q11 und Q11.1) zum sogenannten IBA’27-Netzwerk.

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SFP Architekten
www.iba27.de

Feuerwehr, Frauenhaus, Volleyball
Voran geht es auch mit Q18 – dort entsteht für die Feuerwehr ein neues Führungszentrum für Sicherheit und Gefahrenabwehr (FüSiG) und eine Integrierte Leitstelle (ILS). Noch in diesem Jahr ist Baubeginn. Auf Q22 entsteht eine Beachvolleyball-Halle; auf Q3A ist ein Frauenhaus geplant. Das Baufeld Q6 soll noch in diesem Jahr für Baugemeinschaften ausgeschrieben werden.

Herausforderungen gibt es weiterhin bei den sogenannten Lärmschutzquartieren (Q14.1, Q16.1 und Q17): „Leider stockt die Umsetzung des Lärmriegels“, sagt Peterhoff. „Hier wollen wir nun politisch gegensteuern, weil daran die Vermarktung weiterer Quartiere hängt.“

Gute Abbindung im Ausbau
Fortschritte gibt es dagegen bei der Verkehrsanbindung: Die Stadtbahnlinie U19 fährt künftig häufiger, zudem soll der Neckarpark ab Ende 2026 durch die Buslinie 45 besser angebunden werden.


Stuttgart will die Energiewende

carmen.haug

29. April 2026
Die Stadt setzt weiterhin auf effektive Förderprogramme. Bild: undefined undefined, iStock

Gute Nachrichten für Stuttgarter*innen: Die Landeshauptstadt führt, trotz angespannter Haushaltslage, das erfolgreiche Solar-, Heizungs- und Energie-Förderprogramm fort. Als Grüne Fraktion haben wir uns dafür eingesetzt, diese Programme fortzusetzen, zu vereinfachen und effektiver auszugestalten.

Vielversprechende Zahlen
Die Programme zeigen, wie man die Energiewende sinnvoll und wirksam gestaltet. So konnte die Stadt zwischen 2024 und 2025 einen Zuwachs von 24 Prozent bei Wärmepumpen verzeichnen. Ebenfalls stieg die verbaute Leistung bei Photovoltaikanlagen um 29 Prozent. Dass die Förderprogramme bei der Stuttgarter Bevölkerung gut ankommen, sieht man auch an der Verdopplung der Anträge auf Wärmepumpen und einem Zuwachs bei PV-Anlagen um 17 Prozent.

Björn Peterhoff. Foto: @LenaLux

„Es ist also deutlich zu sehen, wie die Menschen in Stuttgart die Förderungen der Stadt nutzen, daher wollen wir, trotz angespannter Finanzlage, weiterhin Anreize zur kommunalen Energiewende setzen.“

Björn Peterhoff, Fraktionsvorsitzender

Kritisch evaluieren
Auch wird künftig auf die Förderung von Balkonkraftwerken verzichtet, da diese inzwischen günstig sind, sich schnell amortisieren und nur einen kleinen Anteil der ausgebauten Leistung ausmachen. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass das Energieberatungszentrum Stuttgart e. V. (EBZ) auch künftig gut ausgestattet ist und weiterhin eine tragende Säule bei kommunalen Aktivitäten einnimmt.

Vielseitiger Schutz
Während die Stadt Stuttgart trotz eines niedrigeren Budgets die Energiewende weiterhin stark fördert, verfolgt die schwarz-rote Bundesregierung mit dem Aufweichen des Gebäudeenergiegesetzes keine effektive Energiepolitik. Die Notwendigkeit von solchen Förderprogrammen, ist nicht von der Hand zu weisen: Sie sind nicht nur wichtig für den Klimaschutz, sondern auch in Hinblick auf die Welt- und Sozialpolitik.

Alle profitieren von den Förderungen
Dazu sagt Björn Peterhoff: „Bei steigenden Kosten für Benzin und Öl sowie gleichbleibenden Strompreisen ist es besonders wichtig, die Energiewende vor Ort voranzubringen.“ Der Krieg im Iran zeigt erneut wie abhängig wir bei Öl und Gas sind und wie Konflikte unsere Energieversorgung beeinflussen. „Also sind die Förderung und der Ausbau von erneuerbaren Energien nicht nur ein Muss für den Schutz des Klimas, sondern auch für eine gute und sichere Infrastruktur, sowie mehr soziale Gerechtigkeit; schließlich profitieren auch Mieter*innen von günstigen Energiepreisen“, betont Peterhoff.


Mit dem Rad auf der Hauptradroute 1

carmen.haug

24. April 2026
Die Eberhardstraße ist Stuttgarts erste Fahrradstraße. Foto: Matthias Engel

Bei unserer GRÜNEN Tour „Mit dem Rad auf der Hauptradroute 1“ am 12. Mai um 17.30 Uhr radeln wir gemeinsam von Kaltental bis nach Cannstatt – und sammeln dabei Kilometer fürs STADTRADELN. Direkt vor Ort schauen wir uns an, was bereits erreicht wurde – und wo noch Handlungsbedarf besteht.  

Radfahren in Stuttgart soll Spaß machen und vor allem sicher sein. In den vergangenen Jahren hat sich an vielen Stellen spürbar etwas verbessert – etwa in der Tübinger Straße oder in der Eberhardstraße, die zu Fahrradstraßen umgestaltet wurden. Gleichzeitig gibt es weiterhin Luft nach oben, zum Beispiel im Bereich der Oper oder rund um das Flora & Fauna im Unteren Schlossgarten.

Genau darüber möchten wir mit Ihnen und euch bei unserer Grünen Radtour mit unserem Fraktionsvorsitzenden Björn Peterhoff und unserem Stadtrat Dr. Sebastian Karl ins Gespräch kommen. Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein. Die Tour dauert etwa 2,5 Stunden. Dabei wollen wir auch Radkilometer fürs STADTRADELN sammeln, das vom 4. bis 24. Mai dauert.

Treffpunkt und Route
Treffpunkt ist die Einmündung Böblinger Straße/Christian-Belser-Straße in Kaltental, nahe der Stadtbahnhaltestelle Waldeck. Von dort geht es über den Erwin-Schoettle-Platz, den Marienplatz und die Tübinger Straße bis zum Rotebühlplatz. Nach einem weiteren Halt an der Oper fahren wir durch den Schlossgarten nach Bad Cannstatt in die Seelbergstraße und Nürnberger Straße. Der gemeinsame Abschluss findet im Augustiner Biergarten Kursaal statt.

Anmeldung erforderlich
Die Zahl der Plätze ist auf 25 Personen begrenzt. Daher bitten wir um Anmeldung über folgenden Link:

Anmeldung GRÜNE Tour Hauptradroute 1

Mit dem Rad auf der Hauptradroute 1: Was erreicht ist – und was fehlt

Dienstag, 12. Mai, 17.30 Uhr | Dauer: ca. 2,5 Stunden
Mit Björn Peterhoff, Fraktionsvorsitzender und Dr. Sebastian Karl, Stadtrat
Start & Treffpunkt: Einmündung Böblinger Straße/Christian-Belser-Straße in Kaltental; in der Nähe der Stadtbahnhaltestelle Waldeck
Route: Von Kaltental bis nach Cannstatt
Gemeinsamer Abschluss: Biergarten Kursaal
Teilnehmende: maximal 25 Personen

Weitere Hinweise
Bei Regen wird die Tour verschoben. Sollte die Veranstaltung abgesagt werden, informieren wie alle Teilnehmenden rechtzeitig. Wir freuen uns, wenn möglichst viele mit gelber oder reflektierender Weste bzw. Jacke teilnehmen. Vielen Dank!


Rekord beim Wohnungsbau

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23. April 2026
Blick von der Uhlandshöhe auf die City. Bild: Redaktion

1.243 Wohnungen im Bau, ein historisch hohes Investitionsvolumen und zahlreiche Neubauprojekte in der ganzen Stadt: Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) setzt 2026 ein starkes Zeichen für mehr Wohnraum.

Sichtbar wird das an zahlreichen Projekten stadtweit: Dazu zählen die Wohnhöfe am Römerkastell im Hallschlag mit 316 Wohnungen sowie das Großprojekt an der Böckinger Straße mit rund 400 Wohnungen, das zugleich als IBA’27-Projekt ausgewiesen ist. Auch Nachverdichtungen wie in der Hackstraße in Stuttgart-Ost zeigen, wie breit die SWSG aktiv ist.

Gerade in Zeiten steigender Baukosten, hoher Zinsen und eines angespannten Wohnungsmarkts ist das alles andere als selbstverständlich. Umso wichtiger ist es, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft Verantwortung übernimmt.

Unsere Fraktionsvorsitzende Petra Rühle sagt dazu: „Die SWSG ist für Stuttgart ein unverzichtbarer Partner. Sie baut neue Wohnungen, entwickelt Quartiere weiter und sorgt dafür, dass die Stadt auch künftig lebenswert und sozial bleibt.“

Mehr Wohnungen – faire Mieten
Bezahlbares Wohnen ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit. Gerade in einer Stadt wie Stuttgart braucht es deshalb ein starkes kommunales Wohnungsunternehmen, das sich am Gemeinwohl orientiert, und nicht an kurzfristigen Renditen.

So schafft die SWSG nicht nur Wohnraum, sondern bezahlbaren Wohnraum: Ihre Mieten liegen im Durchschnitt deutlich unter dem allgemeinen Marktniveau. Davon profitieren Familien, ältere Menschen, Auszubildende und viele weitere Haushalte, die auf faire Mietpreise angewiesen sind.

Wie schon im Vorjahr beträgt der Marktanteil der SWSG am gesamten Wohnungsbestand in Stuttgart zirka 6 Prozent. Bei den Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern beläuft sich dieser unverändert auf rund 9 Prozent. Die SWSG stellt damit 55,6 Prozent der preisgebundenen Wohnungen in Stuttgart zur Verfügung.

Klimaschutz mit großem Einsatz
Zugleich treibt die SWSG den Klimaschutz im Gebäudebereich mit großem Einsatz voran – durch energetische Sanierungen, moderne Neubauten, den Ausbau erneuerbarer Energien und nachhaltige Quartiersentwicklung.

Für die Zukunft wünschen wir uns, dass die SWSG weitere zentrale Projekte in der Stadt übernimmt. Dazu zählt zum Beispiel das Areal des Statistischen Landesamts. Gerade solche Flächen bieten die Chance, attraktiven Wohnraum zu schaffen, lebendige Quartiere zu entwickeln und zugleich sorgsam mit knappen Flächen umzugehen.


Wende mit Winne

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7. April 2026
Winfried Hermann. Foto: ©LenaLux

Seit fast 15 Jahren prägt Winfried „Winne“ Hermann als Verkehrsminister die Verkehrspolitik in Baden-Württemberg – und treibt die Verkehrswende maßgeblich voran. Gerade Stuttgart zeigt, worum es dabei geht: weniger Verkehr, mehr nachhaltige Mobilität, neue Technologien – und mehr Lebensqualität für alle.

Bei unserem Gesprächsabend „Wende mit Winne – Wo steht Stuttgart nach 15 Jahren?“ blicken wir gemeinsam mit Winfried Hermann auf 15 Jahre Verkehrspolitik in Stuttgart zurück – und wagen zugleich den Blick nach vorn.

Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein am Mittwoch, 29. April, um 19 Uhr ins Stuttgarter Rathaus, Großer Sitzungssaal.

Es diskutieren:

Winfried „Winne“ Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg
Björn Peterhoff, Fraktionsvorsitzender GRÜNE im Stuttgarter Rathaus

Begrüßung & Einführung: Petra Rühle, Fraktionsvorsitzende GRÜNE im Stuttgarter Rathaus
Moderation: Afina Albrecht, Stadträtin GRÜNE im Stuttgarter Rathaus

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung über den Button unten. Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Während des Podiumsgesprächs besteht zudem Gelegenheit für Fragen. Diese können gerne bereits vorab über das Anmeldeformular eingereicht werden.

Jetzt anmelden

Mehr Raum fürs Ehrenamt

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23. März 2026
Von Gärtnern bis Schulkindbetreuung: Bürgerschaftliches Engagement ist vielfältig. Foto: GMVozd, iStock

Bürgerschaftliches Engagement ist eine tragende Säule unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts und ein starkes Fundament unserer Demokratie. Es ist keineswegs selbstverständlich – und für das Leben in unserer Stadt unverzichtbar. Deshalb setzen wir uns dafür ein, Engagierte konkret zu unterstützen: durch bessere Rahmenbedingungen und echte Wertschätzung.

Fast jede*r dritte Stuttgarter*in ab 16 Jahren engagiert sich ehrenamtlich. Doch Engagement braucht Räume und Flexibilität. Vereine, Initiativen und Gruppen sollen Räume, die der Stadt gehören oder durch sie gefördert werden, künftig einfacher und flexibler nutzen können.

Dafür schlagen wir vor, Stadtteil- und Bürgerhäuser sowie Kinder- und Familienzentren mit digitalen Kalendern auszustatten. So wird transparent, wann Räume verfügbar sind – und sie können unkompliziert gebucht werden. Weil ein Großteil des Engagements in der Freizeit stattfindet, sollen die Räume auch abends und an Wochenenden zugänglich sein. Klare Regeln und eine angemessene Beteiligung an den Kosten durch die Nutzer*innen schaffen dabei Verlässlichkeit für alle.

„Für die Raumverwaltung braucht es eine einfache, digitale Lösung, die den Aufwand für alle gering hält“, betont unsere Stadträtin Afina Albrecht. „Uns ist bewusst, dass die Einführung zunächst Arbeit bedeutet. Langfristig wird die Nutzung aber deutlich einfacher – und mehr Engagierte finden passende Räume.“ Gleichzeitig können bestehende städtische Gebäude besser ausgelastet werden.

Die Stuttgarter Ehrenamtskarte
Kleine Karte, großes Danke: Seit Januar können ehrenamtlich Engagierte die Stuttgarter Ehrenamtskarte beantragen. „Wir freuen uns, dass unsere Beschlüsse umgesetzt wurden und damit nun das Engagement vieler ehrenamtlich Engagierter in unserer Stadt angemessen gewürdigt wird“, sagt unsere Fraktionsvorsitzende Petra Rühle. „Nachdem das grün-geführte Sozialministerium die landesweite Ehrenamtskarte auf den Weg gebracht hat, haben wir uns mit Nachdruck für ihre Einführung in Stuttgart eingesetzt – zuletzt intensiv in den Haushaltsberatungen.“

Die Ehrenamtskarte bietet Vergünstigungen und Vorteile, vor allem in den Bereichen Kultur, Bildung und Sport. Sie kann über die Homepage der Stadt beantragt werden: www.stuttgart.de/ehrenamtskarte.

Wer ist berechtigt?
Die Voraussetzungen für den Erhalt der Ehrenamtskarte hat das Land Baden-Württemberg definiert. Anspruchsberechtigt sind alle, die sich in den letzten zwölf Monaten engagiert haben – mindestens 200 Stunden unentgeltlich in einer gemeinnützigen Organisation oder mindestens 100 Stunden in einem gemeinnützigen Projekt. Auch ohne Stundennachweis erhalten die Ehrenamtskarte: Inhaber*innen der Juleica‐Card, Freiwilligendienstleistende sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und des Katastrophenschutzes.

Antrag: Bürgerschaftliches Engagement braucht Räume und Flexibilität

Jetzt anmelden zur Neckarpark-Tour

Die Entwicklung des Neckarparks in Bad Cannstatt macht große Fortschritte. Der Wandel vom ehemaligen Industrieareal hin zu einem nachhaltigen Quartier von morgen steht im Mittelpunkt unserer GRÜNEN Tour am Dienstag, 28. April, um 18 Uhr – gemeinsam mit unserem Fraktionsvorsitzenden Björn Peterhoff. Ein Highlight ist die Besichtigung des neuen Bildungshauses Neckarpark (BiNe). Anmeldungen sind ab sofort online möglich.

Auf dem früheren Güterbahnhofareal entsteht ein neues Stadtquartier mit rund 850 Wohnungen, Gewerbeeinheiten, einem Bildungszentrum, Sportbad sowie großzügigen Freiräumen.

Die Tour beginnt mit einem Rundgang durch das neue Bildungshaus Neckarpark (BiNe) – ein zentrales Projekt und architektonisches Highlight des Quartiers. Unter einem Dach vereint es ein Kinder- und Familienzentrum, eine Grundschule, die Grundstufe der Helene-Schoettle-Schule sowie die vhs Stuttgart. Wir freuen uns sehr, dass Vertreter*innen der vhs und der Landeshauptstadt Stuttgart durch diesen Programmpunkt führen.

Mehr als ein Parkhaus
Anschließend besichtigen wir das Parkhaus mit Energiezentrale. Hier erhalten die Teilnehmenden Einblicke in das innovative Energiekonzept des Neckarparks – direkt von Expert*innen vor Ort.

Feuerwehr im Neckarpark
Zum Abschluss geht es zu den Baufeldern Q16 bis Q18: Dort entsteht ein neuer Standort der Feuerwehr: das Führungszentrum für Sicherheit und Gefahrenabwehr und die Integrierte Leitstelle (Q18) sowie die Zentrale Verwaltung der Branddirektion (Q16.1 / Q17). Warum dieser gewählt wurde und wie der aktuelle Stand der Bauprojekte ist, erfahren wir ebenfalls aus erster Hand.

Neckarpark: Vom Industrieareal zum nachhaltigen Quartier von morgen

Dienstag, 28. April, 18 Uhr | Dauer: ca. 2 Stunden
Mit 
Björn Peterhoff, Fraktionsvorsitzender, Andrea Münch, Stadträtin und Fabian Reger, Stadtrat sowie Vertreter*innen der Landeshauptstadt Stuttgart und der Volkshochschule
Start & Treffpunkt: Marga-von-Etzdorf-Platz in Bad Cannstatt, vor dem Haupteingang der Schule und des Kinder- und Familienzentrums (KiFaZ) im Bildungshaus NeckarPark; Adresse: Eugenie-Von-Soden-Weg 30, 70372 Stuttgart (Lageplan mit Treffpunkt)
Highlights: Führung durch das neue Bildungshaus NeckarPark (BiNe) und das Quartiersparkhaus mit Energiezentrale
Gemeinsamer Abschluss: Kulturinsel, www.kulturinsel-stuttgart.org

Anmeldung erforderlich
Wir bitten um Anmeldung über folgenden Link:

Anmeldung GRÜNE Tour Neckarpark

Radeln für ein gutes Klima

carmen.haug

18. März 2026
Los geht's! Das war der Startschuss für das STADTRADELN 2025. Bei der bundesweiten Kampagne geht es darum, so viele Radkilometer wie möglich zu sammeln. Foto: Redaktion

Anmelden, mitradeln, Kilometer sammeln: Vom 4. bis zum 24. Mai nimmt Stuttgart bereits zum zehnten Mal am STADTRADELN teil. Wir laden alle dazu ein, gemeinsam mit uns so viele Radkilometer wie möglich zu sammeln – für das Team Grünradeln und für ein gutes Klima.

Mit über 1,2 Millionen Teilnehmenden ist STADTRADELN Deutschlands größte Fahrradkampagne. Ziel ist es, während des dreiwöchigen Aktionszeitraums so viele Wege wie möglich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Zudem wirbt die Kampagne für ein Umdenken im Verkehr – und für den Ausbau einer modernen, sicheren und zukunftsfähigen Radinfrastruktur. Ziele, die wir GRÜNE im Stuttgarter Rathaus selbstverständlich unterstützen.

Foto: Patrick Vexler

„Wir freuen uns über alle, die mit uns gemeinsam in die Pedale treten und für das Team Grünradeln Kilometer sammeln. Schön wäre, wenn wir das gute Ergebnis aus dem vergangenen Jahr nochmal toppen und Stuttgart zwei magische Marken knackt.“

Dr. Sebastian Karl, Stadtrat

Zwei magische Marken
Im vergangenen Jahr haben 49 Radler*innen für das Team Grünradeln im Aktionszeitraum 7195,6 Kilometer gesammelt. Insgesamt traten 2025 9.397 Radelnde in 348 Teams für die Kampagne in die Pedale und sammelten 1.968.917 Kilometer – ein starkes Ergebnis! 2026 winkt der nächste Coup: Erstmals könnten die Stuttgarter*innen die magische Marken von 10.000 Teilnehmenden und 2 Millionen geradelten Kilometern knacken.

Jetzt anmelden
Mit wenigen Klicks kann man sich auf www.stadtradeln.de/stuttgart registrieren bzw. einen bestehenden Account reaktivieren und dem Team Grünradeln beitreten, das unsere ehemalige Stadträtin Dr. Christine Lehmann koordiniert.

Teilnehmen können alle, die in Stuttgart wohnen, arbeiten, eine (Hoch-)Schule besuchen oder einem Stuttgarter Verein angehören.

Radkilometer mit App tracken
Gesammelte Radkilometer können mit einer App getrackt werden. Hier geht es zum kostenlosen Download:
Google Play
App Store

Über das STADTRADELN
STADTRADELN ist eine Kampagne von Klima-Bündnis Services. STADTRADELN Stuttgart wird gefördert durch die Initiative RadKULTUR.

STADTRADELN 2026
Montag, 4. Mai, bis Sonntag, 24. Mai
Jetzt online registrieren und dem Team GRÜNRADELN beitreten

Zum STADTRADELN