Baustelle ohne Ende: S21 verzögert sich erneut. Foto: Redaktion
Baustelle ohnhe Ende: Medienberichten zufolge verzögert sich die Inbetriebnahme von Stuttgart 21 erneut um mehrere Jahre. Demnach wird der neue Bahnhof wohl nicht vor 2030 in Betrieb gehen.
Björn Peterhoff. Foto: @LenaLux
Baustelle ohne Ende: Stuttgart 21 verzögert sich erneut und wird wohl frühestens 2030 fertig. Die jahrelange Bau-stellenplage für Stuttgart geht damit weiter. Das ist nicht nur eine Zumutung für unsere Stadt, sondern untergräbt auch das Vertrauen in die Handlungs-fähigkeit von Staat und Politik.
Björn Peterhoff, Fraktsionsvorsitzender
Unsere Bedenken waren berechtigt Wieder einmal zeigt sich: Die Bedenken der Grünen gegenüber diesem Projekt waren berechtigt. Wir erwarten von der Deutschen Bahn jetzt schnellstmöglich Klarheit über den weiteren Zeitplan. Gleichzeitig müssen die Einschränkungen rund um den Bahnhof endlich deutlich reduziert und insbesondere der Fern-wanderweg verbessert werden. Für uns ist zudem klar: Eine Kappung der Gäubahn ist damit vorerst vom Tisch.
Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Die erneute Verzögerung hat auch Aus-wirkungen auf den städtischen Haushalt: Da die Stadt die Flächen für das Rosensteinquartier später erhält, verzögert sich die Entwicklung – zugleich muss die Bahn zusätzliche Zinsen an die Stadt zahlen. Geplante Ausgaben müssen daher an den neuen Zeitplan angepasst werden, da bereitgestellte Mittel vorerst nicht ab-gerufen werden können.
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