„Echte Horrormeldungen“

9. Juni 2026
Baustelle ohne Ende: S21 verzögert sich erneut. Foto: Redaktion

Die erneute immense Verschiebung von Stuttgart 21 ist ein weiterer Tiefpunkt eines Projekts, das die Menschen in Stuttgart seit Jahren stark belastet.

Foto: @LenaLux

„Wir sind ja nun schon einiges gewöhnt, aber die aktuellen Nachrichten sind echte Horrormeldungen.“

Björn Peterhoff, Fraktionsvorsitzender

Während der Bahnhof noch viele Jahre eine Baustelle bleibt, werden wichtige Flächen im Herzen der Stadt blockiert. Etwa Teile des Parks, die immer noch als Lager- und Logistikfläche ausgewiesen sind, obwohl dort schon lange nichts mehr gelagert wird. „Das führt an vielen Stellen dazu, dass notwendige städtische Projekte, wie etwa die Umgestaltung der Schillerstraße, ausgebremst werden“, so Björn Peterhoff. Er fordert die Deutsche Bahn deshalb auf, freie Flächen im Bahnhofsumfeld zur Aufwertung freizumachen und Wegebeziehungen außerhalb des Bahnhofs weiter zu verbessern.

Kritik an Reaktion des OB
Schwer zu ertragen ist für unsere Fraktionsvorsitzenden Petra Rühle und Björn Peterhoff auch die Reaktion des Stuttgarter Oberbürgermeisters Dr. Frank Nopper auf die wiederholte Verschiebung: „Dass gerade ein CDU-Mann, S21-Befürworter der ersten Stunde, nun öffentlich sagt, dass Stuttgart nicht mit einem nicht enden wollenden Jahrhundertprojekt wie S21 in Verbindung gebracht werden solle, ist Hohn in den Ohren aller Kritiker*innen des Projekts“, so Rühle.

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