Stuttgart will die Energiewende

29. April 2026
Die Stadt setzt weiterhin auf effektive Förderprogramme. Bild: undefined undefined, iStock

Gute Nachrichten für Stuttgarter*innen: Die Landeshauptstadt führt, trotz angespannter Haushaltslage, das erfolgreiche Solar-, Heizungs- und Energie-Förderprogramm fort. Als Grüne Fraktion haben wir uns dafür eingesetzt, diese Programme fortzusetzen, zu vereinfachen und effektiver auszugestalten.

Vielversprechende Zahlen

Die Programme zeigen, wie man die Energiewende sinnvoll und wirksam gestaltet. So konnte die Stadt zwischen 2024 und 2025 einen Zuwachs von 24 Prozent bei Wärmepumpen verzeichnen. Ebenfalls stieg die verbaute Leistung bei Photovoltaikanlagen um 29 Prozent. Dass die Förderprogramme bei der Stuttgarter Bevölkerung gut ankommen, sieht man auch an der Verdopplung der Anträge auf Wärmepumpen und einem Zuwachs bei PV-Anlagen um 17 Prozent.

Björn Peterhoff. Foto: @LenaLux

„Es ist also deutlich zu sehen, wie die Menschen in Stuttgart die Förderungen der Stadt nutzen, daher wollen wir, trotz angespannter Finanzlage, weiterhin Anreize zur kommunalen Energiewende setzen.“

Björn Peterhoff, Fraktionsvorsitzender

Kritisch evaluieren

Auch wird künftig auf die Förderung von Balkonkraftwerken verzichtet, da diese inzwischen günstig sind, sich schnell amortisieren und nur einen kleinen Anteil der ausgebauten Leistung ausmachen.

Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass das Energieberatungszentrum auch künftig gut ausgestattet ist und weiterhin eine tragende Säule bei kommunalen Aktivitäten einnimmt.

Vielseitiger Schutz

Während die Stadt Stuttgart trotz eines niedrigeren Budgets die Energiewende weiterhin stark fördert, verfolgt die schwarz-rote Bundesregierung mit dem Aufweichen des Gebäudeenergiegesetzes keine effektive Energiepolitik. Die Notwendigkeit von solchen Förderprogrammen, ist nicht von der Hand zu weisen: Sie sind nicht nur wichtig für den Klimaschutz, sondern auch in Hinblick auf die Welt- und Sozialpolitik.

Alle profitieren von den Förderungen

Dazu sagt Björn Peterhoff: „Bei steigenden Kosten für Benzin und Öl sowie gleichbleibenden Strompreisen ist es besonders wichtig, die Energiewende vor Ort voranzubringen.“ Der Krieg im Iran zeigt erneut wie abhängig wir bei Öl und Gas sind und wie Konflikte unsere Energieversorgung beeinflussen. „Also sind die Förderung und der Ausbau von erneuerbaren Energien nicht nur ein Muss für den Schutz des Klimas, sondern auch für eine gute und sichere Infrastruktur, sowie mehr soziale Gerechtigkeit; schließlich profitieren auch Mieter*innen von günstigen Energiepreisen.“, betont Peterhoff.

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