Rekord beim Wohnungsbau

23. April 2026
Blick von der Uhlandshöhe auf die City. Bild: Redaktion

1.243 Wohnungen im Bau, ein historisch hohes Investitionsvolumen und zahlreiche Neubauprojekte in der ganzen Stadt: Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) setzt 2026 ein starkes Zeichen für mehr Wohnraum.

Sichtbar wird das an zahlreichen Projekten stadtweit: Dazu zählen die Wohnhöfe am Römerkastell im Hallschlag mit 316 Wohnungen sowie das Großprojekt an der Böckinger Straße mit rund 400 Wohnungen, das zugleich als IBA’27-Projekt ausgewiesen ist. Auch Nachverdichtungen wie in der Hackstraße in Stuttgart-Ost zeigen, wie breit die SWSG aktiv ist.

Gerade in Zeiten steigender Baukosten, hoher Zinsen und eines angespannten Wohnungsmarkts ist das alles andere als selbstverständlich. Umso wichtiger ist es, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft Verantwortung übernimmt.

Unsere Fraktionsvorsitzende Petra Rühle sagt dazu: „Die SWSG ist für Stuttgart ein unverzichtbarer Partner. Sie baut neue Wohnungen, entwickelt Quartiere weiter und sorgt dafür, dass die Stadt auch künftig lebenswert und sozial bleibt.“

Mehr Wohnungen – faire Mieten
Bezahlbares Wohnen ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit. Gerade in einer Stadt wie Stuttgart braucht es deshalb ein starkes kommunales Wohnungsunternehmen, das sich am Gemeinwohl orientiert, und nicht an kurzfristigen Renditen.

So schafft die SWSG nicht nur Wohnraum, sondern bezahlbaren Wohnraum: Ihre Mieten liegen im Durchschnitt deutlich unter dem allgemeinen Marktniveau. Davon profitieren Familien, ältere Menschen, Auszubildende und viele weitere Haushalte, die auf faire Mietpreise angewiesen sind.

Wie schon im Vorjahr beträgt der Marktanteil der SWSG am gesamten Wohnungsbestand in Stuttgart zirka 6 Prozent. Bei den Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern beläuft sich dieser unverändert auf rund 9 Prozent. Die SWSG stellt damit 55,6 Prozent der preisgebundenen Wohnungen in Stuttgart zur Verfügung.

Klimaschutz mit großem Einsatz
Zugleich treibt die SWSG den Klimaschutz im Gebäudebereich mit großem Einsatz voran – durch energetische Sanierungen, moderne Neubauten, den Ausbau erneuerbarer Energien und nachhaltige Quartiersentwicklung.

Für die Zukunft wünschen wir uns, dass die SWSG weitere zentrale Projekte in der Stadt übernimmt. Dazu zählt zum Beispiel das Areal des Statistischen Landesamts. Gerade solche Flächen bieten die Chance, attraktiven Wohnraum zu schaffen, lebendige Quartiere zu entwickeln und zugleich sorgsam mit knappen Flächen umzugehen.

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