Stuttgart fährt Rad

Schon im September sind dieses Jahr eine Million Radfahrten an der König-Karls-Brücke gezählt worden. Elf neue Zählstellen helfen zu zeigen, wie stark der Radverkehr im ganzen Stadtgebiet ist. Und wir alle können es deutlich sehen: Der Radverkehr hat enorm zugenommen.
Immer mehr Menschen entdecken, wie schön es ist, die Wege zur Arbeit oder zum Einkaufen aktiv an der frischen Luft zurückzulegen. Deutlich sehen wir aber auch, dass die Radinfrastruktur, die wir haben, dafür nicht mehr ausreicht. Es wird zu eng auf den oft noch gemeinsamen Geh- und Radwegen. Radfahrende müssen auf die Fahrbahn und dort bequem und sicher unterwegs sein können. Das meinen wir und dafür wollen wir auch sorgen.
Unbürokratische Maßnahme: Pop-up-Radwege
Auf die Zunahme des Radverkehrs haben Gemeinderat und Stadt schnell reagiert und in der Theodor-Heuss-Straße und in der Holzgartenstraße breite Radstreifen angelegt, sogenannte Pop-up-Radwege. Stuttgart gilt damit zusammen mit Berlin als Vorreiterin solcher unbürokratischen Maßnahmen zum Schutz von Radfahrenden.
Wir suchen außerdem nach einer alternativen Radstrecke zum Schlossgarten und wir möchten, dass es für Radfahrende möglich ist, die neue Weinsteige sicher und bequem hinauf zu fahren. Es geht also voran, wenn auch langsamer als es sich viele Radfahrende wünschen. Zusammen mit Fahrradaktivist*innen arbeiten wir im Ausschuss für Mobilität intensiv und auch kontrovers an einer sicheren und komfortablen Radwegplanung. Das ist gut investiertes Geld. Radwege kosten nur ein Bruchteil einer Autostraße und wo viele Radfahrende und wenig Autos unterwegs sind, blüht de lokale Handel auf, da entstehen Cafés und neue Geschäfte, da wird mehr eingekauft. Die Stadt der Zukunft ist eine mit viel Fuß- und Radverkehr und nur sehr wenig Autoverkehr im Zentrum
Radschnellverbindungen, Regiorad, Fahrradstraßen
Damit Radpendler*innen schnell uns sicher zur Arbeit und nach Hause kommen, hat eine Machbarkeitstudie 13 Radschnellverbindungen zwischen Stuttgart Zentrum und umliegenden Städten gefunden. Sie müssen nun geplant werden. Im Zuge der autofreien Innenstadt ist die Eberhardstraße für den Pkw-Verkehr gesperrt worden und damit unsere erste autofreie Fahrradstraße geworden, wenn es auch Autofahrenden noch schwerfällt, die Schilder zu sehen.
Die Stadt unterstützt auf Initiative der GRÜNEN weiterhin den Kauf von Lastenrädern, das Leihradsystem RegioRad wird ausgebaut, und nachdem die erste Fahrradgarage unter der Paulinenbrücke zu Testzwecken aufgestellt wurde, konkretisiert sich die Planung von Radgaragen für Anwohner*innen in Westen und an Bahnhöfen. Dank der Radbegeisterung so vieler Stuttgarter*innen sind wir auf dem besten Weg, eine Fahrradstadt zu werden.
Teile unseren Beitrag mit deinen Freund*innen
Mit dem Rad auf der Hauptradroute 1
24. April 2026
Was erreicht ist – und was fehlt: Wir laden alle Interessierten ein zur GRÜNEN Radtour am 12. Mai auf der Hauptradroute 1 von Kaltental nach…
Rekord beim Wohnungsbau
23. April 2026
Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) hat die höchste Neubauquote in Baden-Württemberg. Mit 1.243 neuen Wohnungen, die in diesem…
Wende mit Winne
7. April 2026
Bei einem Gesprächsabend mit Verkehrsminister Winfried Hermann am 29. April im Stuttgarter Rathaus möchten wir der Frage nachgehen, wo Stuttgart nach…
Ein Gewinn für alle
2. April 2026
Die Umweltspur in der König-Karl-Straße in Bad Cannstatt zeigt deutlich, wie eine kluge Neuverteilung des Straßenraums den Verkehr für alle…
Mehr Raum fürs Ehrenamt
23. März 2026
Starkes Ehrenamt, starke Stadt: Mit der Einführung eines digitalen Tools für Raumbuchungen möchten wir das Ehrenamt stärken.
Jetzt anmelden zur Neckarpark-Tour
18. März 2026
BiNe, Quartiersparkhaus, Feuerwehr: Unsere GRÜNE Tour führt zu den Highlights des Neckarparks – und zeigt, warum das Quartier wegweisend ist.…





