Im Zeichen der Zukunft
Eine ganz besondere Woche mit vielen neuen Anregungen und interessanten Begegnungen liegt hinter uns: Die Urban Future Conference in Stuttgart hat Menschen aus vielen Ländern zusammengebracht, gemeinsam das Thema Zukunft der Städte zu diskutieren.
Der Austausch von Ideen und Erfahrungen mit über 2.000 Gästen aus der ganzen Welt war eine Bereicherung und hat der Stadt Stuttgart viele neue Inspirationen gebracht. Unsere Aufgabe ist klar: Viele dieser Ideen müssen auch bei uns in Stuttgart nachhaltig weiterentwickelt werden und in die Umsetzung kommen, um unser gemeinsames Klimaziel 2035 zu erreichen.
Der Klimaaktionstag am Samstag, der schon in der Vorbereitung zum Zeichen des Miteinanders von Initiativen, Stadtgesellschaft, Politik und Kultur auf dem Weg zur Klimaneutralität 2035 wurde, war fulminant. Genau diese Veranstaltungsformate brauchen wir in unserer Stadt, denn hier können wir gemeinsam mit den Akteur*innen von heute zeigen, was alles möglich ist und welche Chancen auch in der Bewältigung der Klimakrise stecken. Der Klimaaktionstag war ein großer Erfolg und darf keine einmalige Aktion gewesen sein. In Zukunft wollen wir jedes Jahr einen Klimaaktionstag und dann gerne noch größer!
Für viele von uns war es aber auch eine Woche der persönlichen Begegnungen, die gerade jetzt in diesen schwierigen Zeiten so wichtig sind. Der Besuch des Bürgermeisters Mykola Vavryshchuk aus Chmelnyzkyj, den wir bereits im März anlässlich des Beschlusses der Solidaritätspartnerschaft kennenlernen durften, war ein wichtiges Zeichen. Seine Einblicke in die aktuelle Situation in der Ukraine waren sehr berührend und machen erneut klar, wie wichtig es ist, dass wir jetzt und auch in Zukunft fest an der Seite von Chmelnyzkyi stehen.
Außerdem hatten wir einen interessanten Austausch mit unseren GRÜNEN Kolleg*innen aus Wien, die die Urban Future Conference zum Anlass genommen haben, um nach Stuttgart zu kommen. Wien hat in den Bereichen Klimaschutz, Mobilitätswende und Wohnungsbaupolitik schon viele interessante Konzepte auf den Weg gebracht. Diese Dialoge über die Grenzen hinweg wollen wir in Zukunft weiter ausbauen und verstetigen, um noch stärker voneinander zu profitieren.
Ein weiterer Höhepunkt am Wochenende war die Eröffnung des IBA-Festivals in der Königstraße 1C. Dies ist auch der Ort, den wir gerne nachhaltig zu einem Ort der Diskussion über die Themen der Zukunft und über die Frage, wie wir zusammenleben wollen und was das für das Bauen in der Zukunft bedeutet, entwickeln wollen. Bei der Festivaleröffnung hat dieser Ort schon mal gezeigt, was an dieser zentralen Stelle der Stadt alles möglich ist. Wir bleiben an dieser Idee dran!
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