Stadt am Fluss
Zukunft der Eisenbahnbrücke & Begehung alter Rosensteintunnel

Rund 100 Interessierte haben sich am 17. August ein Bild von der „Stadt am Fluss“ gemacht. Der Neckar ist bisher in Stuttgart vernachlässigt und leider an den meisten Stellen nicht zugänglich. Seit Jahren setzen wir uns daher für Projekte zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Neckar wie der Umnutzung der Eisenbahnbrücke ein. Ein Highlight war die Besichtigung des alten Rosenstein-Eisenbahntunnels.
Die Tour mit unserem designierten Fraktionsvorsitzenden Björn Peterhoff startete bei der sogenannten Hall of Fame, der Unterführung unter der Haltestelle Mercedesstraße. Hier erläuterte unsere Stadträtin Andrea Münch die Pläne für die Umgestaltung des Wasenufers, wo eine Grünpromenade entstehen soll. Für mehr Sicherheit für alle, wird die Wegeführung für Fußgänger*innen und Radfahrende entlang des Neckars getrennt.
Neckarknie und Wilhelma-Ufer
Für das „Neckarknie“ fand ein Ideenwettbewerb zur Umnutzung statt. Unter anderem soll die Schönestraße rückgebaut werden. Das Wilhelma-Ufer wird in nächster Zeit städtebaulich aufgewertet.
Die Neckarinsel
Von der Hall of Fame ging es direkt weiter zu Stuttgarts einziger Neckarinsel. Der Verein Neckarinsel hat ein Projekt ins Leben gerufen und zeigt, welche Potentiale in der Insel stecken. Sein Ziel: Die Zukunft einer lebenswerten Stadt am Fluss mitgestalten. Bei unserer Tour gab Yannik vom Verein Neckarinsel Einblicke in das Projekt und erklärte, wie die Insel als Experimentier- und Wissensraum genutzt wird.
Zu den Highlights gehört die Critical Nass, bei der gemeinsam mit Schlauchboot, Kanu oder Stand-Up-Paddle-Board der Fluss erkundet wird.
Städtebaulich wird es unsere Aufgabe sein, die Insel dauerhaft nutzbar zu machen. Eine Erschließung über die dauerhaft genutzte Brücke wäre denkbar.
Park über den Neckar
Nach der Neckarinsel ging es um ein weiteres Projekt: den „Park über den Neckar“. Wir wollen die heutige Eisenbahnbrücke umnutzen und so mehr Aufenthaltsqualität am Neckar schaffen. Die Brücke könnte zu einem Wahrzeichen von Stuttgart werden, ähnlich wie der High Line Park in New York.
Wie die alte Eisenbahnbrücke umgestaltet werden könnte, darüber hat sich auch Frank Schächner, Architekt im Büro Schleich und einer der Macher der neuen Eisenbahnbrücke, Gedanken gemacht. Bei unserer Tour stellte er seinen Entwurf vor. Auch Peter Mielert berichtete über die Entstehung der Idee und seine Vision. Er setzt sich seit den 1970er Jahren für die Aufwertung des Neckars ein; die Idee zur Umnutzung der Brücke hatte er 1998.
Denkbar ist es, auf der breiten und heute vier Gleise tragenden Brücke Spiel- und Freiflächen, Bäume und weiteres zu schaffen. Auch ein Radschnellweg, angeschlossen an den Neckarradweg, die Hauptradroute 1, sowie an das künftige Rosensteinviertel und die Cannstatter Altstadt gehört zu den Ideen.
Alter Rosenstein-Eisenbahntunnel
In den letzten Jahren blieb der alte Rosenstein-Eisenbahntunnel geschlossen. Ein Highlight unserer GRÜNEN Tour war daher für viele die Besichtigung des historischen Bauwerks. Möglich machte dies Matthias Busch von Pro Alt Cannstatt. Er gab spannende Einblicke in die Geschichte des ältesten Eisenbahntunnels Württembergs. So wurden hier nicht nur eine zeitlang Champignons angebaut, sondern auch illegale Partys gefeiert.
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