Endlich: Wir kommen da rüber!

Der ebenerdige Fußgängerübergang an der Konrad-Adenauer-Straße über die B14 kommt! „Vorbei sind die Zeiten, in denen Fußgänger*innen in dunkle Unterführungen ausweichen mussten, um dort über die Straße zu kommen“, freut sich Andreas Winter, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Stuttgarter Rathaus. Der neue Überweg ist zudem der erste Schritt einer größeren Entwicklung an der B14. Schon 2003 forderte die GRÜNE-Fraktion einen ebenerdigen Überweg auf Höhe der Staatsoper zu den gegenüberliegenden Kultureinrichtungen und zur Eugenstraße. Diese alte Forderung hat die Gemeinderatsfraktion 2017 mit einer Neuauflage des Antrags ‚Wir wollen da rüber‘ bekräftig und heute eine Mehrheit im Gemeinderat bekommen.
„Wir sind froh, dass die lebenswerte Innenstadt der autogerechten Stadtplanung endlich vorgezogen wird“, so Andreas Winter, denn von dem Überweg an der B14 profitieren nicht nur die gegenüberliegenden Kultureinrichtungen, sondern auch die Anwohner*innen, die mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Kinderwagen unterwegs sind. Mit den bereits realisierten Überwegen, ob auf der Theo, der Schillerstraße oder an der Leonhardskirche, wurden in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht und viele Stuttgarter*innen können es sich gar nicht mehr vorstellen, dass es je anders war. „Diese Erfahrungen sind an den Kolleg*innen der CDU und ihrem autoverstehenden Vorsitzenden wohl vorbeigegangen, die mit der Ablehnung des ebenerdigen Überwegs an der Konrad-Adenauer-Straße deutlich machen, welche ‚Visionen‘ sie für ein Stuttgart 2030 haben“, so Winter. Für die GRÜNE-Gemeinderatsfraktion ist der neue Überweg an der B14 ein erster Schritt einer größeren Entwicklung an dieser Stelle. Denn jetzt wird damit begonnen, ernsthaft und mit absehbarem Realisierungsziel, zu eruieren wie die trennende Wirkung des Verkehrs an der B14 genommen und eine Aufwertung zwischen Österreichischem Platz und Gebhard-Müller-Platz erfolgen kann. Dieses Vorgehen hat die GRÜNE-Fraktion mit einem interfraktionellen Antrag für einen Wettbewerb nochmals bestärkt. „Wir sind überzeugt, dass das vorgeschlagene Verfahren zu einer gu-ten Lösung führen wird, um unsere prächtige Kulturmeile mit ihren kulturellen Einrichtungen wie Museen, Oper, Theater, die Landesbibliothek und den Landtag zu verbinden. Dass wir bereits heute die trennende Wirkung der B14 mit einem ebenerdigen Übergang auf Höhe der Staatsoper überwinden konnten, ist ein erster und lang ersehnter Schritt dahin“, so Winter.

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