Strategie statt Stückwerk

Ob Galeria Kaufhof, Uhland-Carré, die Alte Bahndirektion oder der Treffpunkt Rotebühl: Immer wieder werden wichtige Projekte neu gedacht, umgeplant, verschoben. Doch statt Fortschritt, erleben wir Stillstand und Unklarheit – und viel zu oft teure Zwischenlösungen. Wir fordern deshalb: Die Stadt braucht endlich eine Gesamtstrategie für ihre Liegenschaften und Bedarfe. Die Erarbeitung dieser Strategie wäre auch eine Chance, die ämterübergreifende Zusammenarbeit weiter auszubauen.
„Seit Jahren diskutieren wir über die Zukunft des Hauses der Kulturen oder der Volkshochschule – konkrete Lösungen fehlen bis heute“, kritisiert unser Stadtrat Mehmet Ildeş. „Gerade vor dem Hintergrund des voraussichtlichen Aus für den geplanten Front Office-Hub der Stadtverwaltung, also eines großen Servicezentrums auf dem Gelände der Alten Bahndirektion in Mitte, braucht es endlich eine verlässliche und vorausschauende Planung, die alle Beteiligten einbindet und Synergien nutzt.“
Kultur- und Bildungseinrichtungen müssen eingebunden werden
In einem Antrag fordern wir die Verwaltung auf, den Zustand städtischer Immobilien zu erfassen, die Raumbedarfe zu ermitteln und sinnvolle Nutzungskonzepte zu entwickeln. Dabei müssen auch Eigentumsverhältnisse, Sanierungszeiträume und Kosten transparent dargestellt werden. Besonders wichtig ist uns die Einbindung zentraler Kultur- und Bildungseinrichtungen in eine integrierte Gesamtplanung.
Stuttgart verdient ein Haus der Kulturen
Unsere Stadträtin Afina Albrecht betont: „Es darf nicht sein, dass Einrichtungen wie die vhs jahrelang in sanierungsbedürftigen Gebäuden verharren müssen, weil Lösungen fehlen. Wir müssen endlich gemeinsam tragfähige, langfristige Perspektiven entwickeln – für Verwaltung, Kultur und Bildung.“ Besonders dringenden Handlungsbedarf sieht sie auch beim Haus der Kulturen: „Stuttgart verdient ein Haus der Kulturen. Deshalb setzen wir uns immer noch dafür ein und fordern eine realistische und absehbare Lösung in nächster Zeit.“
Wir wollen die Zivilgesellschaft einbeziehen
Auch die Bürger*innen und vor allem die städtischen Beschäftigten haben ein Recht darauf, informiert zu werden. Intransparente Stückwerkplanung schwächt das Vertrauen in die Politik und wirkt demotivierend. Gerade in der aktuellen Zeit ist es entscheidend, die Zivilgesellschaft aktiv einzubeziehen – nicht nur, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, sondern auch, um eine förderliche Umgebung für bürgerschaftliches Engagement und Vertrauen in städtische Großprojekte zu schaffen.
Teile unseren Beitrag mit deinen Freund*innen
Stuttgart bleibt handlungsfähig
Haushalt 2026/2027,Pressemitteilung
20. Dezember 2025
Der Doppelhaushalt 2026/2027 ist mit demokratischer Mehrheit beschlossen. Mit ihm halten wir Stuttgart trotz historisch angespannter Finanzlage…
Wenn 2025 ein Lexikon wäre
18. Dezember 2025
Der Jahreswechsel rückt näher – Zeit für unseren ABC-Jahresrückblick. Viel Freude beim Durchklicken!
Trotz Sparhaushalt die Zukunft im Blick
8. Dezember 2025
Im Rathaus dreht sich aktuell alles um ein Thema: den Haushalt. Als Teil des Haushaltsbündnisses übernehmen wir Grüne in dieser schwierigen Lage…
Ein Park über dem Neckar
1. Dezember 2025
Mit dem klaren Ja des Ausschusses für Stadtentwicklung und Technik zum Erhalt der alten Eisenbahnbrücke ist unsere Vision eins grünen Parks über dem…
Gäubahn-Kappung 2027 verhindern
24. November 2025
Die Bahn verschiebt Stuttgart 21 erneut. Wir erwarten nun, dass die für 2027 geplante Gäubahnkappung nicht kommt und fordern Transparenz zu S 21.
Im Takt für Stuttgart
19. November 2025
Mit der Fortschreibung des Nahverkehrsplans stellt Stuttgart wichtige Weichen für die Zukunft. Wir begrüßen dies, denn ein gutes Nahverkehrsangebot…





