Die Landeshauptstadt Stuttgart muss ihre digitale Souveränität ausbauen und sich von Abhängigkeiten einzelner Konzerne lösen. Die Auswahl von Software aus Deutschland oder der EU stärkt nicht nur den Standort, sondern sichert auch die Kontrolle über unsere Daten. Europäische Softwarelösungen unterliegen den strengen Datenschutzbestimmungen der DSGVO.
Initiativen wie die Tech-Allianz von Nextcloud und IONOS zeigen, dass es europäische Alternativen zu Microsoft Office gibt. Durch gezielte IT-Ausgaben können wir diese Initiativen unterstützen und den Ausbau europäischer Softwarelösungen vorantreiben.
Deshalb fordern wir, dass die Verwaltung im nächsten Ausschuss für Digitalisierung und Organisationsentwicklung (DigO) über das Lizenzmanagement berichtet und Richtlinien zur Softwareauswahl erstellt, welche die Kriterien der digitalen Souveränität abdecken. Dazu gehört die Datensouveränität, die Herkunft der Software sowie klare Regelungen für den Ausstieg aus Verträgen.