Andrea Münch

Persönliches

Geboren 1966 in Karlsruhe, aufgewachsen in Ettlingen/Baden, Studium der Rechtswissenschaften in Erlangen, Basel und Freiburg, Rechtsanwältin in den damals neuen und alten Bundesländern, unterbrochen durch Arbeit in der Privatwirtschaft, seit 2004 Stadträtin mit Sitz im Ausschuss für Wirtschaft und Wohne, dem Sozial- und Verwaltungsausschuss.


Politisches

Mein Ziel ist es, Stuttgart zu einer lebenswerten Stadt für geborene und gekorene Stuttgarter, Jung und Alt, Arm und Reich zu machen – selbstbewusst und mit Traditionsbewusstsein!

Arbeitsplätze für große Dienstleistungsbetriebe, das Handwerk und die Industrie müssen in der Stadt gehalten werden. Die Interessen der Betriebe und der umliegenden Wohnbebauung müssen in Ausgleich gebracht werden. Unsere Sozialpolitik hat sich den neuen Herausforderungen anzupassen, das reicht von der aufsuchenden Straßensozialarbeit bis zum Zusammenleben der verschiedenen Generationen unter einem Dach. Ich setzte mich für fußläufige Verbindungen, ein gutes Radwegenetz, Freiflächen, Sportflächen und den ÖPNV ein; wie auch für das Projekt „Stadt am Fluss“, den Schutz der Frischluftschneisen, die Reduzierung der Feinstaubbelastung und des Lärms. Das Besondere unserer Stadt soll erhalten bleiben. Daher sollen stadtprägende Gebäude möglichst nicht abgerissen, sondern (teil-)erhalten und umgenutzt werden, wie auf dem Terrot-Areal oder dem Gelände des ehemaligen Wichernhauses.

Politik ist nichts ohne Bürger, diese fordern Informationen und Gehör. So unterstützte ich den Kampf zum (Teil-)Erhalt des Friedrich-List-Heims und der Rettung der Kursaalwiese vor der Tiefgarage. Gegenwärtig unterstütze ich die BI Frischluft in dem Kampf gegen die Randstreifenbebauung in der Rommelshauser Straße/Kreutelstein.


Aktuelles

Hier erfahren Sie das Aktuellste aus dem Ortsverband Bad Cannstatt.


Stadtbezirk

Der kleinste gemeinsame Nenner – Bad Cannstatt und seine Politik

Bad Cannstatt ist eine der ältesten Siedlungen am Neckar. Mit diesem Pfund konnte es jedoch nie so richtig wuchern, denn größere Bedeutung hatten die viel jüngeren Städte Esslingen und Stuttgart.

Viel Grün, viel Industrie, sogar mit Wohngebieten in Halbhöhenlage – auch heute ist eigentlich alles vorhanden, um den Stadtteil attraktiv zu machen. Trotzdem geht es nicht so richtig voran. Viele Zugezogene treffen auf eine alteingesessene Honoratiorenschicht, die vom Wandel der Zeit beinahe unbeeinflusst geblieben ist. Veränderungen sind kaum möglich, und so kommt es, dass die großen Cannstatter Streitfragen seit gut 30 Jahren nicht gelöst oder, falls beschlossen, nicht durchgesetzt werden konnten, wie z. B. der autofreie Marktplatz, die endgültige Trassenführung der U13, der Rückbau der Nürnberger Straße. Mangels eines deutlichen Mehrheitswillens im Stadtteil bleibt es entweder so, wie es ist, oder der Stuttgarter Gemeinderat regiert auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner durch, was das folkloristische Feindbild „Stuttgart“ bestätigt.

PS: Davon abgesehen ist Bad Cannstatt der schönste Stadtbezirk!