Silvia Fischer

Persönliches

Nach meinem Studium, der Berufspädagogik, unterrichtete ich an Gewerblichen Berufsschulen, wie der Technikerschule, in Ludwigsburg. Ich bin aber eine waschechte Stuttgarterin, wohne in der dritten Generation in Feuerbach. Nachdem im Sommer 2016 das Flüchtlingsheim in der Wiener Straße bezogen war, habe ich viele unserer neuen Nachbarn kennengelernt, viele Freundschaften mit ihnen geschlossen und finde Lösungen bei Problemen in fast allen Lebenslagen. Bei meinem Hobby, dem Radfahren, gebe ich am Berg nicht so schnell auf. Schön ist die Hausstrecke zum Bärenschlößle, aber auch längere Touren bis zum Mittelmeer stehen immer wieder auf dem Programm. Eng verwurzelt bin ich mit dem Killesbergpark. Unvergessen sind viele Kindersonntage im Sessellift mit traumhaftem Blick durchs Neckartal bis auf die Schwäbische Alb. Und vielleicht sollte die Sesselliftidee mal wieder aufgegriffen werden…


Politisches

Im Stuttgarter Rathaus bin ich seit 1994 aktiv, zunächst im Sozialausschuss und im Gleichstellungsbeirat sowie im Aufsichtsrat der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft, dem ich seit dem treu geblieben bin, später als Sprecherin im Ausschuss für Wirtschaft- und Wohnen und im Krankenhausausschuss sowie als Mitglied des Aufsichtsrats der Stuttgarter Stadtwerke und der Stuttgart Netze.
Mir ist es wichtig, dass wir Grünen auf der Grundlage unserer Visionen für eine weltoffene, soziale und grüne Stadt das Machbare voranbringen. Das heißt „Ärmel aufkrempeln“, zuhören, mit den Leuten reden und in zäher Kleinarbeit Schritt für Schritt umsetzen.
Auf vielen Feldern haben wir bereits viel erreicht, und mit dem grünen Oberbürgermeister Fritz Kuhn haben wir auch ordentlich Rückenwind für unsere Themen: Urbane Energiewende, Verbesserung der Luftqulität in der Stadt, Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum, Lösungen dafür entwickeln, was die Gesellschaft im Innersten zusammenhält, so dass ein gutes Zusammenleben aller Stuttgarterinnen und Stuttgarter ermöglicht wird.


Aktuelles

Grüne Wohnungspolitik – urban – sozial gemischt – vielfältig
Wir Grünen haben sehr darauf gedrungen, dass sich Wohnungswirtschaft und Stadt wieder an einen Tisch setzen und ein Bündnis für den Erhalt und die Schaffung von günstigem Wohnraum in dieser Stadt schließen. Es ist gut, dass die Genossenschaften wieder als verlässlicher Partner für der Bereitstellung von Sozialwohnungen gewonnen wurden. Und dass unsere städtische Wohnungsgesellschaft SWSG für die Schaffung von gut gemischten Quartieren mit bezahlbarem Wohnraum steht, mit generationenübergreifenden Wohnprojekten, Begegnungsräumen sowie gut gestalteten grünen Freiflächen mit guter Aufenthaltsqualität. Ein Musterbeispiel dafür ist der Hallschlag: Vom ehemaligen Problemquartier zum lebendigen, gut an die U12 angebundenen, lebenswerten Stadtteil! Wir haben es in der Hand, dass auf diesen städtischen Flächen – u.a. Schochareal, Neckarpark, Bürgerhospital – nun ebensolche, aber neu gebaute vielfältige Wohngebiete entstehen, wo auch intelligente Lösungen für kleinere Wohnungen entwickelt werden.

Da die Masse der angepeilten 7500 Wohnungen auf dem S-21-Areal wegen des deutlichen Verzugs beim Bahnprojekt leider auch aufgeschoben ist, wollen wir erreichen, dass zumindest auf dem C1-Gelände schneller an die 1500 Wohnungen erstellt werden, und dass sich zwischen Pragfriedhof und Gäubahnkurve die eine oder andere Nische auftut, um vergleichsweise bald und auch zur Internationalen Bauausstellung (IBA) 2027 Wohnungen erstellen zu können.
Damit die Preise im Stadtkern nicht explodieren, ist es gut, dass die Formulierung zum städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein hier schon mal vorab Klarheit schafft: „Es ist das Ziel, die Flächen auch weiterhin der Spekulation vorzuenthalten“. Mit einem Anteil an geförderten Wohnungen von rund der Hälfte in allen Neubaugebieten sehen wir gute Chancen, dass sich Menschen unterschiedlichen Familienstandes, Einkommens und unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft begegnen, Kinder gemeinsam in der Schule lernen und Wahlverwandtschaften entstehen können. Das ist die Mischung, die wir meinen! Damit wird der dringend notwendige soziale Zusammenhalt in Stuttgart gestärkt!