Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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Anna Deparnay-Grunenberg

Anna Deparnay-Grunenberg

Forst- und Umweltwissenschaftlerin, Seminarleiterin bei AbenteuerWandel, Fraktionsvorsitzende
Jahrgang 1976

Persönliches

Geboren in Berlin-Charlottenburg als Tochter einer Französin und eines Deutsch-Schweizers, bin ich u.a. in Berlin, in der Pfalz, in Zentralfrankreich und im französischen Alpenraum groß geworden. Ab 1995 studierte ich Forst- und Umweltwissenschaften in Freiburg i. Br. und Vancouver (Kanada). Seit 2001 ist die Region Stuttgart zu meiner Heimat geworden. Ich arbeitete und forschte am Haus des Waldes und an der Umweltakademie in den Bereichen „Kommunikation des Nachhaltigkeitsgedankens“ und „Gewässerpädagogik“ geleitet von der Frage „wie kann Bildung zur Nachhaltigkeit wirklich gelingen?“. Seit 2002 bin ich glücklich mit Markus Grunenberg verheiratet und wir sind beschenkte Eltern von Emil (13) und den Zwillingen Klara und Liselotte (10). So entdecken wir täglich, wie wunderbar anspruchsvoll und vielseitig Erziehung sein kann! Wir genießen es sehr, im grünen Dachswald zu wohnen, wo wir die Waldnähe und die Vorzüge einer Großstadt gleichzeitig erleben können. Um abzuschalten, gehe ich am liebsten raus in die Natur. Im Wald joggen, Fahrrad und Schlitten oder Kanu fahren und im Sommer campen, klettern, wandern und neue Ecken entdecken. Ebenso liebe ich es, viele unterschiedliche Menschen kennen zu lernen. In Stuttgart ist die Vielfalt der Biographien einfach faszinierend und dementsprechend viel los: von Ballett über zahlreiche Theater bis hin zu den Wagenhallen. Selber liebe ich Tanzen und praktiziere Yoga und Qi Gong zum Ausgleich.
Seit 2015 bin ich Seminarleiterin für Tiefenökologie und Prozessbegleiterin bei AbenteuerWandel, das Menschen und Organisationen eine aktive Begleitung bei Veränderungsprozessen anbietet.

Politisches

Wohin müssen wir uns als Gesellschaft und auf lokaler Ebene als Kommune weiterentwickeln, ohne dabei unsere Lebensgrundlage und die unserer Kinder zu zerstören?
Von dieser Frage geleitet, bringe ich mich für Stuttgart und die Grünen als Stadträtin tagtäglich ein. Ich hoffe, dass mein Interesse für Umwelt- und Lokalpolitik ansteckend wirken kann! Gleichzeitig möchte ich als Mutter von drei Kindern und als selbstständige Prozessbegleiterin zeigen, wie praktikabel und wünschenswert die Vereinbarkeit von Erziehung, Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben ist. Mein Ziel: Stuttgart soll grüner werden! Als Forst- und Umweltwissenschaftlerin liegt mein Fokus auf Klima- und Umweltschutz – vor allem im Sinne von Schutz der Freiflächen als entscheidender Faktor einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Durch die Umsetzung alternativer Wohn- und Mobilitätskonzepte soll allen Stuttgartern eine hohe Lebensqualität auch in Zukunft bewahrt bzw. zur Verfügung gestellt werden. Auch wirtschaftlich soll sich Stuttgart innovativ weiterentwickeln und so unterstütze ich z.B. die Initiative der Gemeinwohlökonomie. Auch die Frage wie Bürger*innen sich in politischen Prozessen engagieren und beteiligen können, gehe mit ich meinem Engagement nach und versuche, wo auch immer möglich Brücken zu bauen. Ich halte viel von der Maxime „global denken, lokal handeln!“. Die gelebte Verbindung von Ökologie, Ökonomie und Sozialem als Schlüssel für eine Erneuerung unserer Gesellschaft muss sich auf lokaler Ebene so auf Stuttgart herunter brechen lassen, dass „Stadt“ weiterhin Lust macht!

Stadtteil

Gut verankert in Vaihingen fühlen wir uns als Familie in diesem Stadtbezirk mit guter Infrastruktur und bei gleichzeitiger Nähe zum umgebenden Wald und Streuobstwiesen sehr wohl. Der Bezirk hat ein enormes Potenzial für hohe Lebensqualität, jedoch führt seine Vielfältigkeit (Universität, Gewerbe- und Wohngebiete, eigenständige Unterzentren, Parks und Naherholungsgebiete) nicht wirklich zu einer „gefühlten“ Einheit. Ich will mich dafür einsetzen, dass das „alte“ Zentrum von Vaihingen belebt und vielfältig bleibt, dass Alt und Jung, Alteingesessene wie neu Hinzugekommene sich begegnen und bereichern und dass wir gemeinsam die Herausforderungen der Zeit meistern. Ich setze mich vor Ort ein: für die Freihaltung der letzten Grün- und Freiflächen in Vaihingen, für legale Graffitiflächen für Jugendliche, für freie und öffentliche Räume, wo Kreatives entstehen darf, für gute partizipative Prozesse zur Stadtplanung und für die Belange der lokalen Wirtschaft und der Studierenden. Ich werde mich stark machen für durchgehende Fahrradverbindungen, einen besser getakteten ÖPNV und bessere Park and Ride-Möglichkeiten, da die Lebens- und Aufenthaltsqualität (Verringerung des Lärms und der Luftverschmutzung) in den Zentren durch die Verringerung des Autoverkehrs für alle spürbar steigt.

 
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