Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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02.07.2018

Endlich: Glasfaser schickt Kupfer in Rente!

Die Grüne Gemeinderatsfraktion zeigt sich erfreut, dass die Glasfaser-Zukunft nun auch breit in die Region Stuttgart einzieht. „In Europa sind wir bezüglich Glasfaser auf den hinteren Plätzen. Die Bundesregierung hat für eine Industrienation wie Deutschland bisher eher peinlich agiert. Mit diesem Modellprojekt kann Stuttgart hier eine Vorreiterrolle einnehmen“, so der Grüne Fraktions-vorsitzende Andreas Winter.

Die Deutsche Telekom und die Region Stuttgart wollen das Glasfasernetz der Region Stuttgart massiv ausbauen. In den kommenden zwölf Jahren wird die Telekom 1,1 Milliarden Euro aufwenden, die Region Stuttgart will sich zusammen mit 500 Millionen Euro beteiligen.

Zu lange wurde vom Bund und bei der Telekom auf Kupfer gesetzt,
dies führte u.a. zu so absurden Situationen wie dem Transport von großen Datenmengen auf einer Festplatte per S-Bahn, da das Netz in Stuttgart dazu nicht in der Lage war. Umso mehr begrüßen wir die Initiative für den Breitbandausbau in der Region – die auch vom Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn – vorangetrieben wurde. Vergangene Woche hat der Gemeindeart den Weg freigemacht und heute nun die Einigung der Partner.
„Sollte das Schneckentempo der bisher favorisierten Kupferkabel beim Internet in absehbarer Zeit wirklich der Vergangenheit angehören, wäre das eine tolle Zukunftsperspektive. Natürlich auch für die Wirtschaftsregion Stuttgart und bestimmt nicht nur für die hier ansässigen herausragenden Firmen im Bereich Film und Animation“, so der Grüne Fraktionsvorsitzende Andreas Winter. Die ambitionierten Ziele, 2025 alle Gewerbetreibenden, ab 2030 dann auch 90 Prozent der Privathaushalte mit Glasfaser-Internet zu versorgen, wird die Grüne Rathausfraktion auf jeden Fall mit aller Kraft unterstützen.

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