Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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24.04.2018

Die Wilhelmsbrücke für die Fußgänger und Radfahrer

Gemeinsamer Antrag BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD-Gemeinderatsfraktion, Fraktionsgemeinschaft SÖS-LINKE-PluS, STAdTISTEN

Von der Neugestaltung des „Neckarknies“ können wir uns deutliche Impulse für die „Stadt am Fluss“ erhoffen, besonders nachdem vor wenigen Wochen der überzeugende Siegerentwurf des städtebaulichen Ideenwettbewerbs Neckarknie einstimmig gekürt wurde.
In der Auslobung dieses Wettbewerbs wurde die verkehrliche Entwicklung des Planungsgebiets durch den Rosensteintunnel aufgeführt, unter anderem die Fahrzeugreduktion auf der Wilhelmsbrücke. Schon heute wird diese von ca. 1.000 Fußgängern gegenüber ca. 600 Kraftfahrzeugen in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit intensiver durch den Fußverkehr genutzt. Nach Fertigstellung des Rosensteintunnels sehen die verkehrlichen Untersuchungen für die Wilhelmsbrücke einen Rückgang der Fahrzeuge um über 47 Prozent vor. Die dann noch verbleibende Zahl an Fahrzeugen kann ohne Probleme und mit einem nur geringfügigen Umweg über die Rosensteinbrücke geführt werden. Dann kann die Wilhelmsbrücke ausschließlich für den Fußgänger- und Radverkehr genutzt werden.
Auf diese Weise könnte der Zugang von der Neckarvorstadt nach Bad Cannstatt eine deutliche Aufwertung und die Marktstraße eine Attraktivitätssteigerung erfahren. Einer Forderung der Anwohner*innen nach einer einladenden Fuß- und Radverbindung direkt in die Cannstatter Altstadt würde so Rechnung getragen und die Neckarvorstadt würde näher an den Stadtkern gebracht werden, was wiederum eine Belebung der zentralen Brückenstraße, die ebenfalls verkehrsberuhigt wird, zur Folge hätte.

Wir beantragen daher:

1. Nach Fertigstellung des Rosensteintunnels bleibt die Wilhelmsbrücke dem Rad- und Fußverkehr vorbehalten.
2. Dieser Antrag wird in Zusammenhang mit Tagesordnungspunkt 16 „Ideenwettbewerb Neckarknie“ im Ausschuss für Umwelt und Technik am 24.04.2018 aufgerufen und abgestimmt.

Björn Peterhoff , Andrea Münch, Andreas Winter (GRÜNE), Suse Kletzin, Marita Gröger, Martin Körner (SPD), Hannes Rockenbauch, Christoph Osazek (SÖS-LINKE-PLUS), Ralph Schertlen (STAdTISTEN)

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