Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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15.12.2017

Weilimdorf braucht dringend mehr Pflegeplätze

Antrag

Nach den Prognosen des Kreispflegeplans werden in Weilimdorf im Jahr 2025 244 Pflegeplätze fehlen. Die evangelische Altenheimat wird zwar im kommenden Jahr einen Erweiterungsbau für ca. 45 Pflegeplätze erstellen, da aber damit auch der Umbau der 22 Doppelzimmer zu Einzelzimmern kompensiert werden muss, werden nur rund 25 neue Pflegeplätze entstehen. Deshalb müssen nun schnell Überlegungen angestellt und Schritte eingeleitet werden, um den drohenden Mangel abzufedern.
An der Deidesheimer Straße gibt es eine Grünfläche, die für eine Pflegeeinrichtung im Gespräch ist. Dieser Standort ist mit dem ÖPNV nicht optimal erreichbar und könnte auch sinnigerweise durch die Schulnähe für Familienwohnen genutzt werden. Doch in Anbetracht des großen Mangels an Pflegeplätzen ist dieser Standort eine Option und muss weiterverfolgt werden.
An der Solitudestraße, nördlich der Haltestelle Rastatter Straße, ist ein Grundstück zur Bebauung vorgesehen, das nur unwesentlich kleiner ist als das Grundstück an der Deidesheimer Straße. Diese Fläche ist unseres Erachtens ein zusätzlicher idealer Standort für eine Pflegeeinrichtung. Liegt doch die barrierefreie Stadtbahnhaltestelle direkt vor der Tür.
Hier könnten wir uns auch Pflegewohngemeinschaften und / oder ambulant betreute Wohngemeinschaften sehr gut vorstellen.

Wir beantragen

1. Die Verwaltung prüft weitere Grundstücke oder Möglichkeiten für eine Altenpflegeeinrichtung in Weilimdorf, Giebel oder Hausen und schlägt diese vor.
2. Auf dem Grundstück nördlich der Haltestelle Rastatter Straße entstehen Pflegewohngemeinschaften und ambulant betreute Wohngemeinschaften. Falls möglich, werden sie von der SWSG gebaut werden. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie wird in Auftrag gegeben.
3. Die Deidesheimer Straße wird, falls sich in Weilimdorf, Hausen oder Giebel keine weiteren Flächen für eine Pflegeeinrichtung ergeben, für eine stationäre Einrichtung vorgesehen und ein Interessensbekundungsverfahren wird eingeleitet

C. Seitz, A. G. Winter (GRÜNE); B. Bulle-Schmid, T. Fuhrmann (CDU); J. Vowinkel, M. Körner (SPD); G. MüllerEnsslin, T. Adler (SÖS-LINKE-PLUS); R. von Stein, J. Zeeb (Freie Wähler); S. Yüksel, Dr. M. Oechsner (FDP); R. Schertlen (STAdTISTEN);

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