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24.07.2017

Schnelle Übergangslösung für das Wilhelmsgymnasium

Antrag

Das Wilhelmsgymnasium leidet seit mehreren Jahren unter akuter Raumnot. Nachdem der Bezirk sich gegen die Zusammenlegung der Filder- und Albschule entschieden hat, ist die Aussicht für das Gymnasium, Räume als Außenstelle in einer der Grundschulen zu erhalten, in weite Ferne gerückt.
Als drei- bzw. zeitweise vierzügiges Gymnasium mit Angebot des G-9 ist es absehbar, dass ab dem Schuljahr 2018/2019 mindestens zwei Klassenräume zu wenig vorhanden sind. Ein-zige Möglichkeit erschien bisher die Reduzierung der Schule auf eine mehrjährige Zweizügig-keit. Dies würde eine deutliche Unterversorgung des Stadtteils mit gymnasialen Schulplätzen bedeuten.
Am „Runden Tisch Schulstandort Degerloch“ wurde jetzt gemeinsam mit dem Bezirksbeirat Degerloch und dem Schulverwaltungsamt überlegt, eine Interimslösung anzustreben, um weiterhin eine Dreizügigkeit der Schule aufrecht erhalten zu können. Diskutiert wurde die Möglichkeit einer Containerlösung für zwei bis vier Klassenräume auf dem Gelände des Wil-helmsgymnasiums ab ca. 2019. Aus unserer Sicht wäre eine gute Alternative dazu Modul-bau. Hier wäre der Vorteil, dass er qualitativ hochwertiger ist sowie dauerhaft zur Verfügung steht.

Wir beantragen, dass die Verwaltung darstellt:

1. Wie sie den Sanierungs- und Erweiterungsbedarf am Wilhelmsgymnasium insgesamt zu lösen beabsichtigt.
2. Welche Vor- und Nachteile sie in einer Container- bzw. Modulbauweise sieht.
3. Wie die Zeitschiene, bis wann ein jeweiliger Bau erstellt sein könnte, aussieht.

Gabriele Nuber-Schöllhammer, Beate Schiener, Andreas G. Winter

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