Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
Download
14.08.2017

KW-Stellen zur Kompensation von Altersabgängen entfristen!

Antrag

Im Jahr 2015 traten bei der Stadt erstmals die prognostizierten erhöhten Altersaustritte mit einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 41% auf. Dieser Trend wird sich die nächsten Jahre noch verstärken und beschleunigen. Denn nach dem Personalbericht 2016 sind beträgt der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter in den Ämtern und Eigenbetrieben der Landeshauptstadt 47,2 Jahre, 28% der Mitarbeiter sind über 55 Jahre alt und ein Großteil der Mitarbeiter geht bereits mit 63 Jahren in den Ruhestand (und wegen der Möglichkeit der abschlagsfreien Rente mit 63 nach 45 Berufsjahren ist kein Trend zu einer längeren Lebensarbeitszeit erkennbar). Um Gegenzusteuern erhöht die Landeshauptstadt bereits die Zahl der Auszubildenden.
Zum Gegensteuern gehört auch ein neuer Blick auf die KW-Stellen. Denn Mitarbeiter, die in KW-Stellen eingewiesen sind, sich aber andererseits etwas aufbauen wollen und eine belastbare Perspektive einfordern, Nutzen die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt bewerben sich weiter und kündigen. Die Stadt verliert hier in den Zeiten der erhöhten Altersaustritte gut eingearbeitetes Personal. Im Sinne einer guten Personalbewirtschaftung ist uns der Personalerhalt wichtig!

Wir beantragen:

1. Die Verwaltung legt bis zu den Stellenplanberatungen geordnet nach Ämtern und Eigenbetrieben dar, – die prognostizierten Altersaustritte, – die bestehenden KW-Stellen – wie viele KW-Stellen entfristet werden können, um die erhöhten Altersaustritte zu kompensieren.
2. Die Verwaltung verfährt so zu jeden Stellenplanberatungen und schlägt die entsprechenden Entfristungen vor.

Andrea Münch, Andreas G. Winter

Rückblick youtube facebook