Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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08.03.2018

Frauenrechte, Frauenwahlrecht auch in Stuttgart würdigen

Gemeinsamer Antrag von SPD, CDU, GRÜNE, SÖS-LINKE-PluS, Freie Wähler, FDP

Das aktive und passive Wahlrecht für Frauen wurde vor 100 Jahren im November 1918 als Erfolg der Frauenbewegung beschlossen. Die erste Wahl mit Frauenstimmen fand 1919 statt. Doch ist die Gleichstellung für Frauen in der Gesellschaft (besonders auch bei Migrantinnen) heute noch nicht erreicht. Diese Ungleichheit sollte Anlass sein, dass sich die Stadt Stuttgart schwerpunktmäßig mit Frauenthemen, Umsetzung von Frauenrechten, heutigen Problemstellungen und mit positiven Aspekten des “Frauseins” befasst. Damit könnte dieses historische Ereignis genutzt werden, um nochmals das Augenmerk auf
Frauenthemen zu legen.

Wir beantragen daher:

Die Stelle für Individuelle Chancengleichheit präsentiert im nächsten Gleichstellungsbeirat, wie ein städteweites Veranstaltungsprogramm, das “Frauenrechte heute” zum Inhalt hat, koordiniert wird. Dabei sollen ämterübergreifend Impulse für die Mitarbeitenden angeboten
und zu diesem Programm beitragen werden sowie die Beteiligung von thematisch nahen Vernetzungsgremien und Einrichtungen. Das Programm sollte in den Stadtbezirken verankert werden und sollte im Zeitraum November 2018 bis zum Internationalen Frauentag 2019 erfolgen.

Judith Vowinkel (SPD); Iris Ripsam (CDU); Anna Deparnay-Grunenberg (GRÜNE); Laura Halding-Hoppenheit (SÖS-LINKE-PluS); Ilse Bodenhöfer-Frey (Freie Wähler); Sibel Yüksel (FDP)

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