Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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16.02.2018

Baumfällarbeiten im Stuttgarter Forst

Antrag

Seit einigen Tagen sind im Stuttgarter Forst am Ortsrand zum Stadtbezirk Botnang Rodungs-arbeiten in Gang. In einem bewirtschafteten Wald sind maßvolle Rodungsarbeiten an der Tagesordnung, größere Eingriffe insbesondere in Naturschutzgebiete und Fauna-Flora-Habitat-Gebiete sollten aber erläutert werden.
Besonders der Einsatz von großen Maschinen und das Fällen von sehr hohen und alten Bäumen hat nun in Botnang für großes Unverständnis gesorgt.

Deshalb fragen wir:

1. Wurde über die Rodungen im Vorfeld informiert?
2. In welcher Größenordnung wird gerodet und was sind die Hintergründe?
3. Wie groß ist das Gebiet in dem die Bäume gefällt werden?
4. Wie sieht das Bewirtschaftungskonzept für den Stuttgarter Wald insgesamt aus?
4. Gibt es ein ökologisches Waldkonzept und wenn ja, wie sieht dieses aus?
5. Wie ist der Stand der Umsetzung des Alt- und Totholzkonzeptes?
6. Werden die im Artenschutzkonzept Stuttgart beschriebenen Maßnahmen, die den Forst betreffen, umgesetzt und wenn ja, wie?

Das Waldgebiet auf Stuttgarter Gemarkung setzt sich zurzeit aus dem Stuttgarter Wald und aus dem Forst des Landes Baden-Württemberg zusammen. Im Jahr 2019 wird das Land Ba-den-Württemberg seinen Forstbetrieb in einen Eigenbetrieb umwandeln. Dies wird Auswir-kungen auf die Bewirtschaftung des Waldgebietes haben. Aufgrund dieser Änderung und der offenen Fragen

beantragen wir:

1. In einer der nächsten UTA-Sitzungen wird über die Waldbewirtschaftung berichtet und darauf eingegangen, was die Änderungen für den städtischen Wald und seine Bewirtschaftung bedeuten.
2. Entsprechend, wie bei den geplanten Baumfällungen im Siedlungsbereich,
werden größere Baumfällmaßnahmen im Forst frühzeitig im Amtsblatt angekündigt – u.a. auch, wegen meist gesperrter Waldwege.

Gabriele Nuber-Schollhammer, Clarissa Seitz, Björn Peterhoff, Anna Deparnay-Grunenberg

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