Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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23.01.2018

Sportflächen sichern

Antrag

„Vereine klagen über Hallenmangel, Aufnahmestopps – Besserung nicht in Sicht …“ So war es in der Stuttgarter Zeitung am 3. Januar 2018 zu lesen.
Das Sportamt bestätigte, dass die Sporthallen alle voll sind und der Auslastungsgrad nicht mehr zu toppen ist.
Darüber hinaus beunruhigt uns die Aussage, dass die Situation in den nächsten Jahren noch schwieriger werden könnte, da viele Hallen aus den 70er-Jahren in naher Zukunft saniert werden müssen. Ein Mangel an Sporthallen macht sich seit einiger Zeit besonders in den Filder-Stadtbezirken Plieningen, Birkach, Degerloch etc. bemerkbar. Die neue Halle auf der Waldau werde zwar etwas Erleichterung bringen, jedoch den Bedarf auch nicht decken können erklärt der Geschäftsführer des TUS.
Bewegung ist wichtig, gesundheitsfördernd und gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. An der Sicherung von Flächen für den Sport muss daher festgehalten werden. Im Flächennutzungsplan wurden vorausschauend Sportflächen gesichert, die bei Bedarf durch einen Bebauungsplan konkret festgesetzt werden können.
Denn neue Standorte für Sportflächen zu finden, wird in unserem stark verdichteten Siedlungsraum beinahe unmöglich sein. In der Regel befinden sich die geplanten Sportflächen in Randlage, angrenzend an bereits vorhandene Sportflächen. Doch gerade dort gibt es in letzter Zeit Nachfragen von Interessenten mit anderweitigen Nutzungsabsichten.
Die Sicherung von Flächen, die bereits in Bauleitplänen für Sport ausgewiesen sind, hat für uns Priorität.

Wir beantragen daher:

1. Die Verwaltung listet auf, welche Flächen für geplante Sporthallen in Bauleitplänen festgesetzt und noch nicht realisiert sind.
2. Die Verwaltung berichtet über Anfragen und Bedarfen von Sportvereinen und Schulen.
3. Sie berichtet weiter über geplante Sporthallen und den Zustand sanierungsbedürftiger Hallen.
4. Der Gemeinderat wird darüber informiert, wenn Anfragen zu für den Sport ausgewiesenen Flächen kommen, die andere Nutzungen zum Ziel haben.

Beate Schiener, Benjamin Lauber, Anna Deparnay-Grunenberg

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