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27.10.2017

Offene Fragen zum Recycling-Park

Anfrage

Bereits seit 1991 werden im ehemaligen Lauster-Areal an der Neckartalstraße Abfälle gelagert und sortiert sowie Abfallbehandlungsanlagen betrieben. Nun soll eine neue Recyclingfirma – ein Zusammenschluss aus drei Unternehmen – entstehen. Recycling, gerade auch von Baustoffen ist ein wichtiger Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz.
Die künftigen Betreiber haben beim Regierungspräsidium eine Ausnahmegenehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz beantragt, weil dort auch wassergefährdende Stoffe gelagert werden sollen. Das Gelände liegt in der Kernzone des Heilquellenschutzgebietes.
Das Projekt wurde u. a. im Ausschuss für Umwelt und Technik vorgestellt. Allerdings sind inzwischen ein paar Nachfragen aufgetaucht, die es zu beantworten gilt.

Wir fragen:

1. Gibt es Gefahren für das Grund- und Mineralwasser und welche Schutzmaßnahmen sind hier vorgesehen?
2. Mit welchen Verkehren ist zu rechnen und welche Verkehrsmengen wurden beantragt? Wie sieht der Verkehr der bisher in der Stadt verteilten Standorte der Unternehmen aus?
3. Wie sehen die Zufahrten zum Gelände aus und wie sieht es mit einem Bahnanschluss aus?
4. Sollen auch radioaktiv verseuchte Materialien, z.B. Bauschutt aus dem AKW Obrigheim, dort gelagert werden?
5. Mit welcher Lärmbelastung ist zu rechnen und welche Maßnahmen zum Lärmschutz sind vorgesehen?

Clarissa Seitz, Björn Peterhoff, Andreas G. Winter

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