Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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19.10.2017

Eberhardstraße 65 – Warum wird die Bautätigkeit nicht vorgezogen, auch um weitere Belastungen der Theater zu vermeiden?

Haushalt 2018/2019 Frageantrag Nr. 81

Baustellen sind für Anwohner immer eine Belastung. Bei der Baustelle Eberhardtstraße 63 und 65 trifft es jedoch auch stark den Rad-, Fuß- und Autoverkehr. Der Grund: wo früher ein Gehweg war, ist heute ein Baustellenzaun. Fußgänger nutzen daher oft die Straße und begeben sich so in Gefahr. Aber auch für das Figurentheater FITZ, das Theater Tribüne und das Jugendensemble Stuttgart ist die Belastung sehr groß. Besucherrückgang, Einnahmeverluste, Lärm während der Proben behindern die Theater sehr und bringen die Bilanzen ins Strudeln. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die beiden Baustellen koordiniert und zeitlich eng mit- bzw. hintereinander abgearbeitet werden!
Mit dem Neubau Eberhardstraße 63 entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus mit Läden und Probenraum für die Theater. Im 1. Stock mit Büros und ab 2. Stock mit Wohnungen. Beim Neubau Eberhardstraße 65 entstehen dort, wo einst die “Teppich-Galerie” war, die “Eberhardhöfe” mit Läden und Büros.
Im hinteren Bereich des Gebäudes 65 sind 45 Wohnungen mit einem schmalen, nach oben offenem Innenhof geplant. Bei der Eberhardtstraße 63 ist der Bauherr die Landeshauptstadt Stuttgart, bei der Nummer 65 ist es die Gesellschaft Eberhard-Höfe mit dem Architekten und Planer Stefan Willwersch. Aus Sicht der Architekten können die Arbeiten gemeinsam gemacht werden. Von einer kurzen Bauzeit würden die Theater, Anwohner, Passanten und Händler gleichermaßen profitieren!

Wir fragen:

Woran liegt es, dass der Neubau Eberhardtstraße 63 nicht mit der Bautätigkeit
Eberhardtstraße 65 koordiniert ist und wie kann dies noch in Angriff genommen werden?

Anna Deparnay-Grunenberg, Andreas Winter

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