Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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19.10.2017

Maßnahmen zur Personalgewinnung und Personalerhaltung

Haushalt 2018/2019 Antrag Nr. 06

In unserem Antrag „KW-Stellen zur Kompensation von Altersabgängen entfristen!“ (August 2017) haben wir darauf hingewiesen, dass im Jahr 2015 bei der Stadt Stuttgart erstmals die prognostizierten erhöhten Altersaustritte mit einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 41 Prozent auftraten. Dieser Trend wird sich die nächsten Jahre noch verstärken und beschleunigen. Denn nach dem Personalbericht 2016 beträgt der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter in den Ämtern und Eigenbetrieben der Landeshauptstadt 47,2 Jahre, 28 Prozent der Mitarbeiter sind über 55 Jahre alt und ein Großteil der Mitarbeiter geht bereits mit 63 Jahren in den Ruhestand.

Gutes Personal wird nicht knapp, sondern ist knapp – in manchen Bereichen wie der Pflege oder Kinderbetreuung herrscht schon gravierender Mangel. Im Sinne einer guten Personalbewirtschaftung ist uns der Personalerhalt wichtig – die Arbeitgeberin Stadt muss mit attraktiven Arbeitsbedingungen auf dem Arbeitsmarkt auftreten. Maßnahmen zur Personalgewinnung und Personalerhaltung sind daher unverzichtbar.

Wir halten Maßnahmen wie Wissenstransfer durch überlappende Stellenbesetzung, Stellenpool für Leistungsgeminderte, Inklusion, Besetzung von Stellen während der Mutterschutzfrist, Personalmarketing, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Aufstocker-Anreize etc. für notwendig, damit die Stadt Stuttgart auch künftig genügend qualifizierte Mitarbeiter findet, um ihre Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger erbringen zu können

Wir beantragen:

Für Maßnahmen zur Personalgewinnung und zum Personalerhaltung
werden in den Haushalt eingestellt: 1 Mio. EUR p.a.

Anna Deparnay-Grunenberg, Andreas G. Winter

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