Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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02.06.2017

Sicherheit für Radfahrende in Kreisverkehren erhöhen

Antrag

Im Jahr 2016 gab es in einem Kreisverkehr in Weilimdorf einen tödlichen Radlerunfall. Im Mai 2017 wurde eine Schülerin bei der Einleitung in einen Kreisverkehr in Hedelfingen von einem Auto abgedrängt, stürzte und verletzte sich schwer.
Der Kreisverkehr Kernerplatz ist für Radfahrende ein Unfallschwerpunkt.
Kreisverkehre gehören zu den gefährlichsten Orten für Radfahrende. Hier verhalten sich Radfahrende selbst oft missverständlich (sie fahren weit am Rand) und Autofahrende sind ebenfalls oft unsicher und leicht desorientiert.
In Stuttgart enden Radstreifen oder Sicherheitsstreifen immer vor der Einfahrt in den Kreisverkehr. Autofahrende und Radfahrende müssen sich mit Sichtkontakt einigen, wer vor wem fährt. Für Autofahrende mag der Eindruck entstehen, das Recht der Radfahrenden, Platz auf der Fahrbahn zu beanspruchen, ende hier. Im Idealfall müsste der Sicherheitstreifen in den Kreisverkehr hinein und mittig auf der Fahrbahn durch den Kreisverkehr hindurchgeführt werden.

Deshalb beantragen wir:

1. Rad-/ und Sicherheitsstreifen werden bis in den Kreisverkehr hineingeführt.
2. In Kreisverkehren auf Radhauptrouten wird der Sicherheitstreifen für Fahrräder in der Fahrbahnmitte des Kreisels um ihn herumgeführt.

Christine Lehmann, Andreas Winter (GRÜNE)

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