Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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19.05.2017

So gelingt die soziale Stadt!

Pressemitteilung

„Wir wollen durchmischte Stadtviertel in Stuttgart, in denen Menschen aus allen Schichten mit den unterschiedlichsten Einkommen miteinander leben – egal ob auf dem Killesberg oder am Stöckach. Dank unserer Grünen Bürgermeister geht die Stadt diese wichtige Aufgabe nun an“, sagt Grünen Stadträtin Clarissa Seitz bei der Vorstellung der DIFU-Studie zum Thema Gentrifizierung im Sozial- und Gesundheitsausschuss.
Die Grünen im Stuttgarter Rathaus begrüßen die Zusammenarbeit der beiden Grünen Bürgermeister und deren Vorschläge für eine nachhaltige und soziale Stadtentwicklung. Referatsübergreifend haben Bau- und Umweltbürgermeister Peter Pätzold und der Bürgermeister für Soziales und Integration, Werner Wölfle, die Herausforderung angenommen und einen Vorschlag präsentiert wie eine soziale Stadtentwicklung in Stuttgart gelingen kann. „Eine Maßnahme ist etwa der Einsatz der Erhaltungs- und Milieusatzung, um so Mietpreissteigerungen und Verdrängungsprozesse zu verlangsamen“ sagt Clarissa Seitz. Städte wie München, Hamburg oder Berlin praktizieren dies seit Jahren und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Zudem setzt die Grüne Gemeinderatsfraktion auf ergänzende Nachverdichtung und Neubebauung in bestehenden Quartieren. Diese werden künftig auch einer generellen Sozialverträglichkeitsprüfung unterzogen. „Wer wie SPD-Gemeinderatsfraktion jetzt den Neubau auf der grünen Wiese proklamiert, der muss auch so ehrlich sein und den Stuttgarterinnen und Stuttgartern sagen, wo diese Flächen sein sollen und wie lange es dauert, bis dort tatsächlich Wohnraum zu Verfügung steht“, so die Stadträtin. Die Grüne Ratsfraktion konzertiert sich lieber auf zeitnah realisierbare, sozial durchdachte und nachhaltige Wohnbauprojekte wie den Neckarpark, das Schoch-Areal, das Bürgerhospital oder das Olgäle. „Und Stuttgart hat noch einiges an Potential“, so der Fraktionsvorsitzende Andreas G. Winter, denn „viele große Entwicklungsgebiete sind in städtischer Hand. Auf einer Fläche von 247,15 Hektar können 10.000 Wohnungen theoretisch zeitnah, das heißt innerhalb von drei Jahren, realisiert werden.“

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