Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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12.05.2017

Die Pragschule in Erwartung der ankommenden Familien

Antrag

Der Stuttgarter Norden ist der Stadtteil mit dem absehbar größten Bevölkerungszuwachs in den nächsten Jahren in Stuttgart. Leider gibt es bis heute keine Antwort der Verwaltung auf unsere Anfrage, mit wie vielen neu zugezogenen und zuziehenden Schülerinnen und Schülern das Schulverwaltungsamt im Stuttgarter Norden rechnet und an welchen Schulen im Speziellen die Grundschüler untergebracht werden sollen.
Ende April dieses Jahres wurde in einem Artikel der Stuttgarter Zeitung eine Aufstellung der seit 2014 fertiggestellten und in den nächsten Jahren noch zu erwartenden Neubauwohnungen dargestellt: So wurden seit 2014 bis heute ca. 685 Wohnungen fertiggestellt, bis ca. 2020 sollen weitere 1.000 Wohnungen und bis 2026 nochmals weitere ca. 850 Wohnungen im Stadtgebiet entstehen. Hinzu kommt das nach Fertigstellung von Stuttgart 21 entstehende Rosensteinquartier: Die Bezirksvorsteherin rechnet mit einem Zuwachs von ca. 15.000 Einwohner*innen.
Dass dieser Zuzug an Neubürger*innen mit den bestehenden Grundschulen bzw. mit Änderung der Schulbezirksgrenzen bewältigt werden soll, erscheint uns nicht recht erklärlich, besonders da die Grundschulen im Stadtbezirk schon jetzt gut ausgelastet sind.
Besonders die Pragschule, die im Zentrum des Stuttgarter Nordens liegt, wird durch den kommenden Bevölkerungsaufwuchs (u. a. im Gebiet des ehemaligen Bürgerhospitals) tangiert. Die Pragschule ist bekannt für ihre pädagogischen Konzepte und die ausgewogene Integrationsarbeit.
Damit die Schule auch mit neu zugezogenen Schülerinnen und Schülern weiterhin ihre über die Stadtgrenzen hinaus bekannte gute pädagogische Arbeit leisten kann, muss sie neben der Möglichkeit, die über die räumliche Vergrößerung für den Ganztag hinausgeht, zusätzliche Erweiterungsmöglichkeiten erhalten. Die Schule kann sich die Erweiterung um einen Zug gut vorstellen.

Wir beantragen:

Bis zur nächsten Sitzung des Schulbeirats wird von der Verwaltung geprüft und dargestellt, ob sich das Gebäude Türlenstraße 12A, Flurstück Nr. 8940, auf dem Areal Bürgerhospital für eine Außenstelle mit vier Klassen eignet.

Gabriele Nuber-Schöllhammer, Andreas G. Winter (GRÜNE)

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