Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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21.03.2017

Wohnungsbau statt Parkplatzwüste

Mehr Wohnraum schaffen auf Bestandsflächen VII
Antrag

Stadtentwicklung, Wohnungsbau, Pflege – für alles fehlen in der Stadt Flächen. Auf der anderen Seite sind große Flächen in Stuttgart ungenutzt und optisch alles andere als ansprechend. Und das, obwohl man diese Grundstücke doch dringend benötigt – für Wohnungsbau oder aber auch für dringend benötigte Pflegeplätze.
Eine solche Fläche liegt vor dem ehemaligen Theater im Depot (Landhausstraße 188/1) brach, zwischen Schönbühlstraße, Ostendplatz und Leo-Vetter-Bad. Mitten im dicht besiedelten Stuttgarter Osten.
Das ehemalige Depot wird nun endlich umgestaltet für die Nutzung als Jugendhaus, Kindertagesstätte und Familienzentrum. Seit vielen Jahren gibt es auch die Diskussion um die Entwicklung der Fläche vor diesem Gebäude. Die SSB, die Besitzerin dieser großen Fläche (die sich durch das freiwerdende Jugendhausprovisorium noch vergrößern wird) berichtet bereits seit Jahren im Bezirksbeirat von Plänen, das Grundstück so schnell wie möglich zur Bebauung zu bringen – doch geschehen ist bislang nichts.
Möglicherweise wäre es hilfreich, die SWSG als Spezialistin für die städtebauliche Entwicklung von Quartieren und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum hinzuzuziehen. Denn dieses ungenutzte Potential für Wohnungsbau, ideal gelegen mit guter ÖPNV-Anbindung und Infrastruktur, muss nun endlich genutzt werden. Die SWSG wäre der ideale Partner, um einen hohen Anteil an gefördertem und bezahlbarem Wohnraum und eine zeitnahe Umsetzung an dieser Stelle zu garantieren.

Wir beantragen daher, dass

1. die SSB ihre bereits vorhandenen Planungen zur Entwicklung des Geländes und den anvisierten Zeitplan in einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Umwelt und Technik vorstellt;
2. die Verwaltung Vorschläge unterbreitet, wie die Entwicklung des Geländes beschleunigt werden kann; und
3. die Verwaltung darstellt, wie die Fläche durch die SWSG entwickelt werden kann.

Petra Rühle, Andreas G. Winter (GRÜNE)

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