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24.02.2017

Steinröhre in Weilimdorf: mehr Sicherheit für den Fußverkehr

Gemeinsamer Antrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD- und SÖS-LINKE-PluS

Die Flüchtlingsunterkunft Steinröhre bei Hausen an der Grenze zu Ditzingen besteht zurzeit aus fünf Systembauten, von denen drei bezogen sind und zwei voraussichtlich im März 2017 bezogen werden. Dort leben also demnächst fast 400 Menschen. Die Erschließung zum Hausenring für den Auto- und Fußverkehr erfolgt über eine ungefähr 90 Meter lange Straße zwischen Hausen und Flüchtlingsunterkunft, die nur ca. 4 Meter breit ist und auf Ditzinger Gemarkung Herdweg heißt. Da es sich beim Herdweg um eine Ortsverbindungsstraße zwischen Hausen und Ditzingen handelt, herrscht dort morgens und abends reger Verkehr. Auch die Schulkinder müssen die Straße benutzen, um zur Schule zu kommen. Um die Sicherheit der Fußgänger und Schulkinder zu verbessern, wurden bereits Tempo 30-Schilder aufgestellt. Trotzdem kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Fuß- und Autoverkehr. Eine leichte Verbesserung könnte sich ergeben, wenn auf der Rückseite des Geländes der Zaun geöffnet wird, um von dort auf einem Weg, dessen Bau das Tiefbauamt in Aussicht gestellt hat, nach Hausen zu laufen (siehe Schreiben des Tiefbauamts vom 23.11.2016 an das Weilimdorfer Bezirksamt).
Aus Sicht der Mitarbeiter der Evangelischen Gesellschaft (EVA) und des Flüchtlingskreises besteht trotzdem auf der Straße weiterer Handlungsbedarf, denn die Tempo 30-Schilder sind nicht ausreichend, um die Verkehrssicherheit für Fußgänger zu gewährleisten.

Wir teilen diese Einschätzung und fragen:

1. Welche verkehrsverlangsamenden Maßnahmen (z.B. Warnleuchten, Plateaupflasterungen usw.) sind aus Sicht der Verwaltung angebracht, die Sicherheit der Fußgänger und Schulkinder auf der Straße in Richtung Hausen zu erhöhen?

Wir beantragen:

2. Der vom Tiefbauamt in Aussicht gestellte Fußweg an der Rückseite der Einrichtung wird schnellstmöglich hergestellt.

Clarissa Seitz, Andreas G. Winter (GRÜNE), Judith Vowinkel, Martin Körner (SPD), Christoph Ozasek, Hannes Rockenbauch (SÖS-LINKE-PluS)

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