Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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25.07.2016

Synergien in der Verkehrsplanung: Fahrradabstellbügel statt Poller am Straßenrand aufbauen

Antrag

Regelmäßig werden in Stuttgart aus Gründen der Verkehrssicherheit oder zur Durchsetzung neuer oder bereits bestehender Regelungen Verkehrseinrichtungen wie Poller an Kreuzungsbereichen, Straßen oder an Straßenrändern aufgestellt.
Gleichzeitig gibt es in der Stadt einen Bedarf an weiteren dezentralen Fahrradabstellanlagen. Diese Infrastruktur ist notwendig, um das Ziel, insgesamt 20 Prozent des gesamten innerstädtischen Verkehrsaufkommens auf den Radverkehr zu verlagern, zu erreichen. Die empfohlenen oder vorgeschrieben Höhen und die Abstände, in denen sie aufgestellt werden sollen, decken sich bei den jeweiligen Anlagen weitgehend. Da Fahrradabstellbügel an vielen Stellen die Funktion von Absperrpollern (sichtbare physische Begrenzung des Straßenrandes, Verhinderung von KfZ-Befahrung) gleichwertig übernehmen können, ist es naheliegend, darüber nachzudenken, statt Pollern an geeigneten Stellen zukünftig Fahrradabstellbügel aufzubauen.

Wir beantragen:

Die Verwaltung möge prüfen und in einer Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik berichten, ob grundsätzlich an Stellen, an denen Verkehrseinrichtungen nach § 43 Abs. 1 StVO aufgebaut werden sollen, auch die Möglichkeit eines Aufbaus von Fahrradbügeln in Betracht gezogen werden kann. Standorte, die für eine Umsetzung geeignet wären, werden dabei aufgezeigt.

Jochen Stopper, Björn Peterhoff, Andreas G. Winter

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