Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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28.06.2016

Fair spielen – mit fair gehandelten Bällen

Verantwortung für die Eine Welt übernehmen
Antrag

Gerade jetzt, wo die Spiele der EM große Aufmerksamkeit genießen und mitunter Freude bereiten, könnte die Stadt ein weiteres Mal unterstreichen, welchen Wert sie Fairem Handel zumisst. Und sie könnte bei Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein dafür schaffen, dass mancherorts Kinder ausgebeutet werden, um z. B. Fußbälle zu produzieren.
Fair gehandelte Bälle mit Fairtrade-Siegel garantieren, dass die Hersteller fair bezahlt werden und keine Bälle durch ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt werden.
Es gibt sie in allen Qualitätsstufen, sogar mit Thermo-Bonding auch als Top-Matchbälle.
Bei Abnahme einer Menge in der Größenordnung von ca. 30 Bällen kann das Design selbst gestaltet werden, zahlreiche Kommunen, Kreise, Firmen und Institutionen nutzen fair gehandelte Bälle auch als Eigenwerbung.

Wir beantragen:

1. Die Stadt Stuttgart beschafft für den Sportunterricht der Schulen in städtischer Trägerschaft nur noch fair gehandelte Bälle. Informationen über Hersteller gibt es beispielsweise im Welthaus Stuttgart.
2. Die Stadt regt bei den Stuttgarter Sportvereinen an, – wo möglich – ebenfalls nur noch fair gehandelte Bälle anzuschaffen.

Benjamin Lauber, Andreas G. Winter

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