Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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13.06.2016

Stadtbahnen nicht ausbremsen

Gemeinsamer Antrag der Gemeinderatsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Fraktionsgemeinschaft SÖS-LINKE-PluS

Die Stadtbahnen der Linien U4 und U9 haben im Bereich der Hackstraße weder ein eigenes Gleisbett noch eine abgetrennte Straßenfläche, sondern teilen sich den Straßenraum mit den Kraftfahrzeugen. Das führt vor allem während des Berufsverkehrs zu großen Unpünktlichkeiten. Gibt es dann einen Stau, sind auch die Stadtbahnen davon betroffen.
Abhilfe könnte der Wegfall von Parkplätzen schaffen, der nach Einführung des Parkraummanagements vertretbar erscheint. Dann könnten für PKW und Stadtbahn getrennte Fahrspuren eingerichtet werden und damit die Pünktlichkeit der Bahnen erhöht werden.
Momentan sind alle Parkplätze vor den Häusern Hackstraße 3-11 wegen einer Baustelle aufgehoben. Deshalb bietet es sich an, nach Beendigung der Baustelle anstelle der Parkplätze eine separate Fahrspur für den PKW-Verkehr einzurichten. Es widerspricht jeder Vernunft, dass tausende Pendler wegen diesen wenigen Parkplätzen täglich in der Stadtbahn im Stau stehen.
Besonders absurd an dieser Situation ist die Tatsache, dass die SSB für die Benutzung dieser oberirdischen Straßenabschnitte in Stuttgart eine jährliche Gebühr von 7,75 Mio. Euro (2014) an die Stadt bezahlen muss, obwohl ihre Bahnen dort im Stau stehen.

Wir beantragen:

Nach Aufhebung der Baustelle an der Hackstraße 3-11 wird statt der Parkplätze eine Fahrspur für den PKW-Verkehr eingerichtet und baulich vorgesorgt, dass die Stadtbahn eine separate, nicht von PKW befahrbare, Fahrspur erhält.

Clarissa Seitz, Petra Rühle, Andreas G. Winter (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN); Christoph Ozasek, Hannes Rockenbauch, Thomas Adler (SÖS-LINKE-PluS)

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