Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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13.05.2016

Pallottiareal nachjustieren

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FREIEN WÄHLERN

Nachdem die Katholische Kirche beschlossen hat, ihren Standort in der Birkheckenstraße 78 und 80 aufzugeben, wurde beschlossen, das Grundstück einer neuen Nutzung zuzuführen.
Die bisher dort festgesetzte Fläche für Gemeinbedarf soll in Verbindung mit einem Bebauungsplanverfahren als Wohngebiet – einschließlich Wohnraum für Flüchtlinge, Asylbewerber und Studenten sowie einer 4-gruppigen Kita im Sinne eines integrierten Gemeinwesens – entwickelt werden. Die Kirche als Eigentümerin und das Siedlungswerk als Projektentwickler planen ca. 73 Wohneinheiten, davon sind ca. 65 Eigentumswohnungen vorgesehen. Aufgrund der höherwertigen Wohnnutzung findet das Stuttgarter Innenentwicklungsmodell (SIM) Anwendung.
Das Siedlungswerk hat als Bauträger einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem der Entwurf des Büros Schwarz Jacobi Architekten als beste Arbeit den ersten Preis erzielte. Als eine Maßgabe zur Überarbeitung wurde dem Büro vom Preisgericht aufgegeben, das hohe Wohngebäude an der Ecke Aulendorfer Straße/Birkheckenstraße zu verschlanken.
Bei der gut besuchten Bürgerbeteiligung am 27.04.2016 zu Beginn des Bebauungsplanverfahrens wurden von der Bevölkerung diverse Themen kritisch beleuchtet und Forderungen und Vorschläge zur Veränderung des Projekts eingebracht. Um die Projektentwicklung im Sinne dieser Anregungen weiter zu optimieren,

beantragen wir:

1. Die Verschlankung des Wohnturms und das Drehen der Dachterrasse, wie es der überarbeitete Entwurf vorsieht.
2. Parallel zur Straße Im Wiesengrund ist ein Grünstreifen mit dem wertvollen Baumbestand zu erhalten.
3. Die Straße Im Wiesengrund soll künftig nicht als Anfahrtsstraße für die neu geplante Kindertagesstätte genutzt werden.
4. Das östlichste Gebäude an der Straße Im Wiesengrund, das heute schräg geplant ist, soll in die Flucht zurückgenommen werden.
5. In den obersten Geschossen der höheren Neubebauung entlang der Aulendorfer Straße sollen keine massiven Brüstungen, sondern möglichst transparente Geländer zum Einsatz kommen, damit die obersten Geschosse nicht so massiv wirken.
6. Die Tiefgaragen-Wand entlang der Aulendorfer Straße soll mit Begrünung und anderen gestalterischen Mitteln überarbeitet werden, um die Abwicklung freundlicher zu gestalten.

Gabriele Munk, Andreas G. Winter (GRÜNE); Jürgen Zeeb, Konrad Zaiß (FREIE WÄHLER)

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