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13.05.2016

Schönestraße in Bad Cannstatt für Radverkehr attraktiv machen

Antrag

Der Radverkehr am Neckarknie muss während des Baus der neuen Rosenstein-Bahnbrücke und der Verlegung der Stadtbahnhaltestelle Wilhelma in den nächsten fünf bis sechs Jahren vollständig über den Radweg König-Karls-Brücke und den Neckardamm abgewickelt werden. Alternativrouten, die bisher von Radfahrenden zwischen Rosensteinschloss, Wilhelma und Neckartalstraße – wenn auch nicht immer erlaubterweise – genutzt wurden, fallen weg. De facto muss der Neckartalstraßen-Radweg ebenfalls vom Neckardamm über die Rosensteinbrücke angefahren werden.
Das heißt, dass der gesamte Radverkehr entlang des Neckars auf dem Neckardamm stattfinden muss, durch die Hall of Fame (auch zu Volksfestzeiten!), über den Seilerwasen, die engen Ampelanlagen am Rosensteinbunker, die Fußgängerampel an der Wilhelmsbrücke, durch den Fußgängerbereich (mit Radfreigabe) am Theaterschiff mit Biergarten, bis zu den Sportplätzen an der Reinhold-Meier-Brücke und weiter zur Hofener Straße.
Das ist heute schon eng. Der Neckardamm ist in Bad Cannstatt vor allem an den Wochenenden dicht bevölkert. Und wir müssen davon ausgehen, dass der Radverkehr in Stuttgart von Jahr zu Jahr zunimmt.
Der Neckardamm erscheint Radfahrenden alternativlos, er ist es aber nicht. Radfahrende, die die Strecke zwischen Wasen und Bad Cannstatt Kurpark/Hofen zügig bewältigen wollen, können auch die Route Schönestraße/Badstraße/Überkingerstraße benutzen. Um den Neckardamm und die Fußgänger/innen dort von schnellen Radlern zu entlasten, schlagen wir deshalb vor, die Radroute über die Schönestraße bis Überkinger/Hofener Straße attraktiv zu machen. Auch der Weg zurück ist sogar bis zur Zufahrt zu den Parkplätzen an der Cannstatter Schleuse möglich. Platz ist auf den Fahrbahnen meist genug vorhanden. Und gerade am Wochenende sind in der Schönestraße nur wenige Autos unterwegs.

Wir beantragen deshalb:

Die Verwaltung möge prüfen, wie die Route über die Schönestraße für Radfahrende, die von der König-Karls-Brücke kommen, sichtbarer und attraktiver gemacht werden kann und wie entsprechende Maßnahmen zügig umgesetzt werden können.

Christine Lehmann, Andreas G. Winter

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