Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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16.03.2016

Arbeitsgelegenheiten und kommunale Beschäftigungsprogramme – Arbeitskreis einberufen

Antrag von Ehrlich Hans-Peter (SPD), Bulle-Schmid Beate (CDU), Rühle Petra (Bündnis 90/DIE GRÜNEN)

Seit 1998 gibt es in Stuttgart die besonderen Arbeitshilfeangebote „Arbeit statt Drogen“ für Menschen mit Suchtproblemen. Es zielt darauf ab, die psychische und soziale Lebenssituation der betroffenen chronisch Kranken durch psycho- und soziotherapeutische Elemente und die Wohn- und Arbeitssituation zu verbessern. Dabei spielt die Arbeit als sinnstiftendes Mittel und tagesstrukturierende Maßnahme eine konstitutive Rolle. Die Konzepte und Organisationsformen entwickelten und veränderten sich seitdem kontinuierlich weiter. So wurde z.B. im Jahr 2007 der Suchthilfeverbund gegründet. Seit 2014 haben das Jobcenter und das Sozialamt die Federführung für „ASD“ übernommen. Der dazu installierte Arbeitskreis (AK Arbeit statt Drogen) tagte allerdings zuletzt am 29.09.2014. Dieses Programm „Arbeit statt Drogen“ soll nun fortgeführt werden. Daneben gibt es in dem Bereichsfeld Sucht- und Arbeitshilfe weitere Programme, Maßnahmen und Arbeitsgelegenheiten, für die eine enge Verzahnung und Abstimmung zwischen den verschiedenen Akteuren unerlässlich ist.

Wir beantragen:

1. Der AK „Arbeit statt Drogen“ wird auf die zusätzlichen Programme im Bereich Sucht- und Arbeitshilfe ausgedehnt.
2. Dieser Arbeitskreis beraumt baldmöglichst seine nächste Sitzung an und berichtet dem Gemeinderat.
3. Die Verwaltung berichtet im Sozial- und Gesundheitsausschuss und im Wirtschaftsausschuss über den Stand der konzeptionellen Entwicklung des Projekts und die aktuellen Vereinbarungen mit den Trägern, sowie die Auskömmlichkeit der finanziellen Förderung für die jeweiligen Maßnahmen.

Hans-Peter Ehrlich(SPD), Beate Bulle-Schmid (CDU), Petra Rühle (Bündnis 90/DIE GRÜNEN)

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