Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
Download
04.03.2016

Umspannwerk der Netze BW GmbH

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD

Im Bezirksbeirat Bad Cannstatt vom 17.02.2015 berichtete die Netze BW GmbH über die Pla-nungen am Umspannwerk Waiblinger Straße. Hier wurde ein neues Umspannwerk errichtet. Das Gebäude des alten Umspannwerks an der Waiblingerstraße 65 soll abgerissen werden. Für die Herstellung des neuen Umspannwerks wurde in der Vergangenheit der angrenzende Schulhof der Schillerschule verkleinert.
Durch den Abriss entsteht in unmittelbarer Nähe zum Schulhof der Schillerschule eine neue Frei-fläche. Da die Fläche des alten Umspannwerks für spätere Eingriffe zugänglich sein muss, ist nach Aussage der Netze BW GmbH keine Bebauung (bspw. für Wohnen) möglich. Eine mögli-che Nutzung der Freifläche, bspw. durch Begrünung ohne feste Bebauung, besteht allerdings.
Im Bezirksbeirat von Bad Cannstatt wurde zum Ausspruch gebracht, dass eine Begrünung an der frei werdenden Fläche zu begrüßen ist. Da die Netze BW GmbH allerdings Risiken darin sieht, wie die Wegerechte zu gestalten sind, und keine Möglichkeiten für eine Pflege einer Grün-fläche erkennt, schlägt sie die Versiegelung des Geländes des alten Umspannwerks vor.

Wir beantragen:

1. Der Erhalt des Gebäudes wird angestrebt, sofern dieses in einem akzeptablen Zustand ist. Für eine entsprechende Nachnutzung gibt es in der benachbarten Schule oder in Cannstat-ter Vereinen sicherlich Bedarfe. Über eine potentielle Nachnutzung sollte im Bezirksbeirat entschieden werden.
2. Falls Erhalt und Um- bzw. Nachnutzung des Gebäudes nicht in Frage kommt, wird die nach Abriss des Gebäudes frei werdende Fläche begrünt. Die Stadt führt mit der Netze BW GmbH entsprechende Gespräche und schließt einen Vertrag. Hierbei gilt es folgende Fra-gen zu klären:
a. Kann die Fläche der Stadt als Grünfläche überlassen werden, zu welcher die Netze BW GmbH im Bedarfsfall Zugriff hat?
b. Wie kann die Pflege der Grünfläche sowie das Wegerecht geregelt werden?
3. Die Verwaltung stellt dar, ob das Gebäude oder die Fläche durch die Schillerschule genutzt werden könnte, die beim Bau des neuen Umspannwerks bereits Flächen abgegeben hat.

Björn Peterhoff, Andrea Münch, Andreas G. Winter (GRÜNE); Marita Gröger, Martin Körner, Su-sanne Kletzin (SPD)

Rückblick youtube facebook