Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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26.02.2016

Weibliche Altersarmut verhindern – Aufklärung zu Rentenanwartschaften

Antrag

Für die Höhe der gesetzlichen Rente sind zwei Faktoren ausschlaggebend: Die Anzahl der eingezahlten / gutgeschriebenen Beitragsjahre und die Beitragshöhe.
Die typische Erwerbsbiographie von Frauen unterscheidet sich von der der Männer. Frauen verdienen im Durchschnitt rund 20 Prozent weniger Bruttogehalt, sie arbeiten öfters in Teilzeit und unterbrechen ihre Berufstätigkeit für Pflege- und Erziehungszeiten. Alle diese Faktoren können den Rentenanspruch mindern und bei Hinzutreten weiterer Umstände zur Altersarmut von Frauen führen.
Wir halten es daher für wichtig, dass die bei der Landeshauptstadt Stuttgart und ihren Eigen-betrieben beschäftigten Frauen die Gelegenheit erhalten, sich frühzeitig über ihre künftigen Rentenanwartschaften zu informieren und sich gegebenenfalls über Maßnahmen zum Optimieren ihrer Rentenanwartschaften beraten zu lassen.

Wir beantragen daher:

Die Verwaltung bietet zusammen mit der Deutschen Rentenversicherung (DRV) und dem Kommunalen Versorgungsverband Baden-Württemberg (KVBW) im Rathaus eine Renten-beratung für alle Wiedereinsteigerinnen bzw. generell für bei der Stadt beschäftigte Frauen ab Vollendung des 45. Lebensjahrs an.

Andrea Münch, Gabriele Nuber-Schöllhammer, Andreas G. Winter

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