Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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22.01.2016

Radspuren und Radroutenstrecken unverzüglich von Schnee und Eis befreien.

Antrag

Mit Beginn des Feinstaubalarms hat es begonnen zu schneien. Die Radschleuse auf der Tübinger Straße, Ecke Feinstraße, war die ersten drei Tage des Alarms vereist. Auf der Möhringer Straße am Überweg der Radhauptroute 1 beim Erwin-Schöttle-Platz war mehrere Tage auf vielen Metern eine geschlossene Eisfläche. Umfahrungen für Radler gibt es hier nicht. Auch die Burgstallstraße, wichtiger Teil der Radhauptroute 1, war nicht geräumt und stellenweise spiegelglatt. Die Rampe zum Wasen an der König-Karls-Brücke stellte sich auf ganzer Breite als Rutschbahn dar. Dies nur einige Beispiele für die meistgenutzten Fahrradstrecken Stuttgarts.
Für Radfahrende ist das eine große Herausforderung und enorme Sturzgefahr. Beim Fahrradbeauftragen sind in den ersten drei Tagen zahlreiche Beschwerden über vereiste Radwege eingegangen, auch von Menschen, die das Auto stehen lassen und eigentlich mit dem Rad fahren wollten.
Verschneite und gefährlich rutschige Radwege ohne alternative Führungen konterkarieren das Bemühen der Stadt, in diesen Tagen des Feinstaubalarms Autofahrer dazu zu bewegen, alternative Verkehrsmittel zu benutzen.
Schließlich entlasten Radfahrende in diesen Tagen auch den Öffentlichen Nahverkehr und sind ein gutes Fortbewegungsmittel für kurze Strecken.

Deshalb beantragen wir:

Die Verwaltung möge veranlassen, dass vor allem an Tagen mit Feinstaubalarm auch die Teile der Radhauptrouten, die durch bauliche Maßnahmen von der Fahrbahn abgetrennt sind, so schnell wie möglich von Schnee und Eis befreit werden.

Christine Lehmann, Anna Deparnay-Grunenberg

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