Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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11.12.2015

Dicke Luft, Ade! Grüne im Rathaus begrüßen Einführung des Feinstaub-Alarms

Pressemitteilung vom 11. Dezember 2015

Die Grünen im Rathaus haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich und wirksam für Maßnahmen zur Feinstaubreduzierung eingesetzt: Das Jobticket wurde auf den Weg gebracht, Tempo 40 auf Steigungsstrecken und mehr Mittel fürs Stadtgrün durchgesetzt. Doch Fakt ist weiterhin, dass die Grenzwerte für Feinstaub- und Stickstoffdioxide immer noch zu häufig über-schritten werden.

Um die Luftqualität und damit auch die Lebensqualität in Stuttgart zu verbessern, wird es ab Januar 2016 einen Feinstaub-Alarm geben. Die Grüne Fraktion begrüßt das Vorgehen von Oberbürgermeister Fritz Kuhn, indem er an die Bevölkerung in Stuttgart und in der Metropolregion appelliert, bei Inversionswetterlagen das Auto in der Umweltzone Stuttgart möglichst nicht zu nutzen und auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel umzusteigen. „Der Feinstaub-Alarm, wie jetzt vorgesehen und mit einer Öffentlichkeitskampagne hinterlegt, ist der richtige Weg, Bürgerinnen und Bürger zu informieren, mitzunehmen und zu sensibilisieren. Wir hoffen auf mündige Bürger, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind“, so Fraktionsvorsitzender Andreas G. Winter.

Auch in den laufenden Haushaltsberatungen steht das Thema Feinstaubreduzierung auf der Agenda der Grünen: „Wir stellen die finanziellen Mittel bereit, um Anreize zu schaffen, die Stuttgarter Taxiflotte auf Elektroautos um-zustellen, um auf weiteren Steigungsstrecken Tempo 40 einzuführen, das Parkraummanagement in den Kerngebieten weiter auszubauen und weitere Grünprogramme umzusetzen.“
Von entscheidender Bedeutung wird neben dem Ausbau des Radwegeverkehrsnetzes auch der Ausbau des ÖPNV sein. „Hier setzen wir auf die Einführung eines Neubürger-, und Neuerdenbürgertickets. Denn mit dem Zuzug nach Stuttgart verändern viele Menschen nicht nur ihren Lebensmittelpunkt, sondern im besten Fall auch ihr Mobilitätsverhalten. Ähnlich ist dies bei der Geburt eines Kindes. Auch hier ist der Zeitpunkt gut, um eine Neuorientierung im Mobilitätsverhalten zu erreichen“, so Co-Vorsitzende Anna Deparnay-Grunenberg.

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