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24.11.2015

Sportboote: Staustufe Bad Cannstatt überwinden

Antrag

Der Neckar eignet sich gut für Ruderer und Paddelboote, denn er hat kaum Strömung. Er wird auch beidseits der Cannstatter Schleuse rege von Ruderbooten und Paddelbooten befahren. Auf der einen Seite befindet sich die Stuttgarter Rudergesellschaft (Untertürkheim), auf der anderen an der Aubrücke bei Hofen der Stuttgart-Cannstatter Ruderclub. Beide haben ihre Reviere.
Um jedoch vom einen ins andere Revier zu kommen, müssen die Fahrer/innen nicht motorisierter Sportboote die großen Schleusen für die motorisierte Schifffahrt benutzen. Es gab einmal am Cannstatter Wehr eine kleine Sportbootsschleuse, aber die ist seit vielen Jahren außer Betrieb. Ruder- und Paddelboote haben zudem kein Recht darauf, geschleust zu werden. Es ist reiner good will der Schleusenzentrale, wenn sie für solche kleinen Boote die Schleusen flutet oder ablässt – und Frachter haben immer Vorfahrt. Kleine Boote müssen unter Umständen eine Stunde warten, bis sie geschleust werden können.
Üblicherweise gibt es an Wehren die Möglichkeiten, kleine Boote „umzutragen“, meist mithilfe eines Schienenwagens. Das ist an den anderen Neckarwehren bei Stuttgart der Fall. Diese Möglichkeit wird an der Cannstatter Schleuse derzeit jedoch durch Baugerät verstellt. Ausgerechnet in Stuttgart ist der Neckar für nicht motorisierte Boote mit einem großen Hindernis versehen.

Wir beantragen deshalb:

Die Verwaltung möge im Sportausschuss darstellen, welche Möglichkeiten die Ruder- und Paddelbootsportler/innen haben, die Staustufe Cannstatt zu überwinden und unter welchen Voraussetzungen die Sportbootschleuse wieder in Betrieb genommen werden könnte.

Christine Lehmann, Andreas G. Winter

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