Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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22.10.2015

Koordinierung Waldpädagogik und Umweltbildung

Haushalt 2016/2017 Antrag Nr. 07.03

Nach wie vor sind wir davon überzeugt, dass der Lernort Wald für die Vermittlung von wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Zusammenhängen pädagogisch hervorragend geeignet ist. Bewegung, Koordination, Geschicklichkeit und Kompetenzen im Miteinander werden durch das Spielen und Lernen im Erfahrungsraum Wald bestens gefördert. Auch das Zupacken bei leichten forstlichen Tätigkeiten (wie z.B. Pflanzungen), und das Bewusstsein, dass „Arbeiten mit der Natur“ Techniken, Wissen und Ausdauer brauchen, können durch eine sinnvolle Beschäftigung im Wald gelernt werden.
Die Stadt Stuttgart bietet durch die patchworkartige Verflechtung von Wald und Wohnsiedlungen das ideale Terrain für die Weiterentwicklung von Umweltbildung im Wald.
Und die derzeitigen Veränderungen der Schul- und Bildungslandschaft bieten unzählige Möglichkeiten, Kinder mehr von dem Wissen und den Gestaltungskompetenzen im Bereich Waldpädagogik profitieren zu lassen. Wir sind bei weitem nicht die Einzigen, die diesen Reichtum erkannt haben. Das Forstamt berichtet von einem deutlichen Anstieg der Anfragen von Kindergärten, Schulen, Kinder- und Schülerhäusern, was zeigt, dass Waldtage, Waldprojekte sowie Waldkindergärten gewollt und vor allem ausbaufähig sind. Die personelle Situation des Forstamtes muss zu diesem Zweck verbessert werden, um die Vorhaben zu koordinieren und konkret zu unterstützen (hinsichtlich z.B. der räumlich-zeitlichen Abstimmung mit den geplanten Forstmaßnahmen oder der Beurteilung möglicher Gefahren sowie auch bei der konzeptionellen Planung des Waldaufenthalts bei größeren Projekten).

Daher beantragen wir:

Konzeption und Koordination Waldpädagogik; FörsterIn mit Zusatzqualifikation
„Waldpädagogik“

1, 0 Stellen

Anna Deparnay-Grunenberg Andreas G. Winter

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