Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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22.10.2015

Urbane Energiewende: Stromsparcheck weiterführen!

Haushalt 2016/2017 Antrag Nr. 02.06

Die kommunale Energiewende muss auf vielfältige Weise angegangen werden. Im Projekt „Stromsparcheck“ werden Arbeitslose qualifiziert, um einkommensschwache Haushalte
(z.B. ALG-II-Empfänger, Wohngeldbezieher) kostenlos und freiwillig bei der Einsparung von Strom, Wasser und Heizenergie zu beraten.
Nach einer Auswertung spart ein Haushalt so z. B. bis zu 469 kWh Strom/Jahr, und auch die Kommune spart durch die eingesparte Heizenergie an den Kosten der Unterkunft.
Das Projekt Stromsparcheck leistet damit einen Beitrag zum Klimaschutz. Es führt zur nachhaltigen Einsparung von CO2 und städtischen Transferleistungen.
Nachdem die Caritas in den letzten Jahren das Projekt in Eigenregie durchgeführt und finanziert hat, diese Mittel jedoch nicht mehr zur Verfügung stehen, wird das Projekt Ende des Jahres auslaufen.
Wir halten es jedoch für wichtig, dass es weitergeführt wird und schlagen daher vor, dass – wie im Freiburger Konzept – dafür als Kooperationspartner das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), das Jobcenter, die Stadtwerke und die Stadt Stuttgart gewonnen werden und das Stuttgarter Konzept dafür bis zur 2. Lesung des Haushaltsplanes vorgestellt wird.

Wir beantragen

für den städtischen Anteil am Stromsparcheck

40.000 EUR p. a.

Anna Deparnay-Grunenberg, Andreas G. Winter

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