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20.04.2015

Anne-Frank-Gemeinschaftsschule: Entwicklungsmöglichkeiten nicht im Vorfeld verbauen

Antrag

Seit September 2014 ist die Anne-Frank-Schule Gemeinschaftsschule. Das Interesse von Schülern und Eltern an dieser neuen Schulform ist sehr hoch, wie die Interessenten- und Anmeldezahlen zeigen. Doch der Schule mangelt es derzeit an den räumlichen Voraussetzungen wie einer Mensa, weiteren Klassenzimmern und Arbeitsräumen, die für das zeitgemäße pädagogische Konzept einer Gemeinschaftsschule unerlässlich sind.
Das Schulamt hat für die Anne-Frank-Gemeinschaftsschule in Möhringen eine Machbarkeitsstudie auf Basis einer Dreizügigkeit der Schule in Auftrag gegeben, anhand derer die Raumbedarfe der Schule ermittelt werden. Sowohl was die derzeitigen Schülerzahlen als auch das Einzugsgebiet angeht, kann aber davon ausgegangen werden, dass an der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule eine stabile Vierzügigkeit erreicht werden kann. So ist Möhringen einer der beliebtesten Bezirke für Wohnungsneubau. Zudem interessieren sich Schüler und Eltern aus ganz Stuttgart für das Angebot der Schule. Die Anmeldezahlen waren bereits im September 2014 so hoch, dass Schülerinnen und Schüler abgelehnt werden mussten. Auch für eine angedachte spätere Oberstufe ist eine Vierzügigkeit, wie im Konzept der Schule dargestellt und vom Bezirksbeirat Möhringen mehrfach gefordert wurde, von großer Bedeutung.
Diese Möglichkeit darf nicht bereits durch eine Machbarkeitsstudie, die sich rein an einer zukünftigen Dreizügigkeit orientiert, verbaut werden.

Wir beantragen daher:

dass die Machbarkeitsstudie sowohl auf Basis einer möglichen Drei- als auch einer Vierzügigkeit entwickelt wird und die Kosten beider Varianten dargestellt werden.

Petra Rühle, Gabriele Nuber-Schöllhammer, Peter Pätzold

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