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16.03.2015

Bioabfallvergärungsanlage: Energie effizient nutzen

Antrag

Die geplante Bioabfallvergärungsanlage in Zuffenhausen ist ein Baustein des Energiekonzeptes der Stadt Stuttgart.
Die Anlage soll möglicherweise die Firma Porsche mit Wärme versorgen. Für eine effektive Ausnutzung des Biomassepotentials, wäre aber auch interessant zu untersuchen, welche Abnehmer noch auf dieser geplanten Strecke liegen bzw. welche Quartiere sich für eine ökologische Energieversorgung anbieten würden.
So liegt der Bereich Stammheim-Süd, in dem bisher nur mit Strom geheizt wird, in Reichweite der Bioabfallvergärungsanlage und man könnte so eine Alternative zur bisherigen Versorgung anbieten. Auch das Neubaugebiet Langenäcker-Wiesert liegt in Reichweite und könnte als Vorzeigegebiet mit nachhaltiger Energie aus Nahwärme versorgt werden.
Als weitere Möglichkeit zur Energieabnahme bieten sich das Hallenbad Zuffenhausen und die umgebenden Gebäude oder z.B. auch die geplanten neu zu bauenden Spielberger Gärten.
Diese Möglichkeiten gilt es zu prüfen, wenn man die Bioabfallvergärungsanlage effizient und effektiv nutzen will. Ebenso wäre zu überlegen, wie das bereits vorhandene Biomassematerial des benachbarten Kompostplatzes auch zum Teil energetisch genutzt werden kann.
Durch diese Nahwärmelösungen könnten Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtbezirke Stammheim und Zuffenhausen von der Energienutzung profitieren.

Wir beantragen daher:

1. Die Verwaltung prüft die Versorgung der Bereiche Stammheim-Süd, Langenäcker-Wiesert und des Hallenbads Zuffenhausen und umgebender Gebäude mit Nahwärme und Strom aus der geplanten Biogasvergärungsanlage zusätzlich zu den bisher geplanten Abnehmern, wie z.B. der Firma Porsche.
2. Des Weiteren prüft die Verwaltung, wie die vorhandene Biomasse des benachbarten Kompostplatzes ebenfalls zum Teil energetisch genutzt werden kann.

Peter Pätzold, Silvia Fischer

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