Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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27.02.2015

Jobticket ausbauen statt schlecht reden

Pressemitteilung

Die Grünen im Stuttgarter Rathaus zeigen wenig Verständnis für die Ent-scheidung des Landes, auf absehbare Zeit kein Jobticket für die Landesbe-schäftigten einzuführen.
Sie weisen darauf hin, dass das Jobticket eine der wenigen richtig wirkungs-vollen Maßnahmen zur Senkung der Feinstaubbelastung in der Landeshaupt-stadt ist. Und dass das Regierungspräsidium Stuttgart, eine Landesbehörde, empfiehlt, weitere Arbeitgeber dazu zu bringen, das Ticket auch ihren Be-schäftigten anzubieten.
Die Grünen weisen darauf hin, dass es sich beim Jobticket auch um eine wir-kungsvolle Maßnahme der Neukundengewinnung handelt. Die daraus fol-gende stärkere Auslastung wird einen weiteren Ausbau des ÖPNV nach sich ziehen, deswegen ist das Jobticket natürlich auch eine indirekte Infrastruk-turmaßnahme.
„Wenn 4.000 Mitarbeiter der Stadt erstmals Zeitkarten beziehen, merken das VVS und SSB natürlich auf der Einnahmenseite“, so Peter Pätzold, Frakti-onsvorsitzender der Grünen im Gemeinderat. „Unverzichtbar ist das Jobticket vor allem als eines der wenigen wirklich wirksamen Instrumente gegen die Feinstaubbelastung in der Stadt. Erst kürzlich hat der Spiegel eine Studie präsentiert, in der vorhergesagt wird, dass auch die Stadt Stuttgart im Jahr 2030 ein richtig großes Feinstaubproblem hat und eine der schmutzigsten Städte Europas sein könnte. Daher müssen wir auch weiterhin für das Jobti-cket werben – und auch beim Land nachhaken.“

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