Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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09.01.2015

AfD stellt sich ins politische Aus

Stadtrat Fiechtner überzieht mit Diffamierung des Islam

Die AfD im Stuttgarter Gemeinderat weiß entweder nicht wer in ihrer Gruppierung was macht oder betreibt bewusst eine Desinformations-kampagne. So hat Stadtrat Dr. Maier zuerst bestritten, dass die AfD Verbindungen zu Pegida hat. Nun kommt heraus, dass sein Kollege Stadtrat Dr. Fiechtner von Pegida angefragt wurde auf einer Kundge-bung der Pegida in Stuttgart zu reden und „nur“ aus Zeitmangel abge-sagt habe. Eine klare Position der AfD zu Pegida, wie vom OB am Montagabend auf dem Schlossplatz gefordert fehlt weiterhin.

Dazu kommt die Diffamierung des Oberbürgermeisters als „Markt-schreier des Linksradikalismus“ und als „Hetzer“ durch die AfD. Solche Angriffe auf den Oberbürgermeister als höchsten Vertreter der Stadt und auch als Vorsitzenden des Gemeinderats sind unerträglich und zeugen nur von fehlendem Respekt und fehlender politischer Kultur.

Das Fass zum Überlaufen bringt jetzt die in der Stuttgarter Zeitung dar-gestellt Diffamierung des Islams durch Stadtrat Dr. Fiechtner.
Der Vergleich des Korans mit „Mein Kampf“ ist unerträglich und stellt eine ganze Weltreligion mit den wirren Gedanken eines Nazi-Diktators gleich. Nicht genug, stellt Dr. Fiechtner den Koran und damit den Islam gleich noch mit „verbrecherischen Regimen“ gleich.

Mit dieser Diffamierung hat sich die AfD ins politische Aus gestellt, so Grünen Fraktionsvorsitzender Peter Pätzold.
Es ist unsäglich wie die AfD mit Andersdenkenden und Andersgläubi-gen umgeht. Für Mitglieder des Stuttgarter Gemeinderats, der für Integ-ration und ein gutes Miteinander steht, ist dies ein außerordentlich schlechtes Verhalten, was bisher nie so vorgekommen ist.

Eine Entschuldigung gegenüber den Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern islamischen Glaubens ist das Mindeste was hier erfolgen muss.

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