Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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09.01.2015

Parken in Wasennähe

Anwohner schützen, Wasen entlasten
Antrag

Der Cannstatter Wasen zieht von Jahr zu Jahr mehr Besucher an. Ein Erfolg, der jedoch sowohl auf dem Wasen als auch in angrenzenden Gebieten nicht ohne Folgen bleibt. In den angrenzenden Stadtbezirken, allen voran das Veielbrunnengebiet, steigt der halbjährliche Parkdruck durch den Parksuchverkehr der Wasenbesucher an. Das Gebiet, welches ohnehin schon durch Parksuchverkehr während diverser Großveranstaltungen belastet ist, versinkt während Wasenzeiten im Parksuchverkehr der Volksfestbesucher.
Durch die Aufsiedlung des Neckarparks mit Wohnen und Arbeiten werden in Zukunft temporär genutzte Flächen als Stellplätze u. a. wegfallen. Das gesamte Gebiet zwischen Neckar und Bahnlinie ist neu zu betrachten, da es sich grundlegend ändern wird. Sowohl die Interessen der Anwohner als auch die Interessen von Wasenbesuchern und Beschickern sind zu berücksichtigen.
Der Parkdruck auf das Veielbrunnengebiet wird hierdurch weiter steigen. Im Zuge der geplanten Einführung des Parkraummanagements in Bad Cannstatt wurde das Veielbrunnengebiet allerdings nicht als Parkbewirtschaftungszone vorgesehen.

Wir beantragen daher

1. eine erneute Untersuchung des Veielbrunnengebietes für die Einführung des Parkraummanagements, in welcher die Mehrbelastungen während Wasen und Großveranstaltungen berücksichtigt werden.
2. Eine Untersuchung der Auswirkung von baulichen Änderungen im Neckarpark auf die Nutzung des Wasengeländes bei Großveranstaltungen.
3. Sollte sich für eine Einführung des Parkraummanagement im Bereich Veielbrunnen keine Notwendigkeit ergeben, soll eine alternative Parkraumbewirtschaftung geprüft werden. Hierbei sollte das Anwohnerkonzept der Stadt München während Zeiten des Oktoberfestes oder die Schrankenlösung der Messe am Killesberg als beispielhafte Konzepte in Erwägung gezogen werden.
4. Die Ergebnisse der Untersuchungen sowie hieraus resultierende Handlungsvorschläge werden im Ausschuss für Umwelt und Technik bis Mai 2015 vorgestellt.

Björn Peterhoff, Andrea Münch, Peter Pätzold

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