Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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01.12.2014

CDU hängt der autogerechten Stadt nach

Vorsitzender Kaufmann will mit Kreuzzug gegen die Grünen punkten.
Pressemitteilung

Wie man in der Presse lesen konnte, hat der alte und neue Kreisvorsitzende Dr. Stefan Kaufmann sich auf dem Kreisparteitag der CDU am vergangenen Freitag wiederholt an den Grünen abgearbeitet. Die Grünen samt OB Kuhn seien Ideologen und wären auf einem Kreuzzug gegen das Auto, waren seine von ihm bereits öfter instrumentalisierten Vorwürfe.
Wäre Dr. Kaufmann im Stuttgarter Politikgeschehen auf dem aktuellen Stand, wüsste er, dass die Grünen und auch der OB ein sehr differenziertes, sehr zukunftsfähiges Bild einer stadtverträglichen Mobilität haben.
Fraktionsvorsitzender Peter Pätzold: „Kaufmanns Vorwurf eines grünen Kreuzzugs gegen das Auto geht ins Leere. Freie Fahrt, wo möglich, gerne, Gesundheit und Lebensqualität der Stadtbewohner gehen aber vor.“
Ob Ausbau der IVLZ, Jobticket, Förderung der E-Mobilität oder Ausbau des ÖPNV, der OB und die Grünen setzen nachhaltige Ideen zu einer breitgefächerten Mobilität um. Dagegen vertritt die Kaufmann-CDU weiterhin gestrige Ideen einer autogerechten Stadt.
Auch scheint sich Herr Dr. Kaufmann nicht mehr an den OB-Wahlkampf zu erinnern. Dort haben er und sein OB-Kandidat Sebastian Turner den Grünen und Fritz Kuhn vorgeworfen, dass sie die Pkw-Maut einführen wollen und die Wähler täuschen würden. Jetzt führt die CDU/CSU im Bundestag wohl noch
dieses Jahr die Pkw-Maut ein, vermutlich auch mit den Stimmen der beiden Stuttgarter Bundestagsabgeordneten Kaufmann und Maag. Der grüne Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir lehnt sie ab.
Für die Grünen geht Mobilität nicht eindimensional. Für eine stadtverträgliche, nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität müssen viele Räder ineinandergreifen. Alle Verkehrsmittel müssen in einem guten Mix zusammenwirken, ideologische Brillen verstellen den Blick aufs Wesentliche.

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