Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.

SWSG saniert im Leonhardsviertel

Seit Jahren arbeiten wir Grünen daran, den Auswüchsen im Leoanhardsviertel auf allen Ebenen zu begegnen. Unser Ziel ist eine gemeinwohlverträgliche Mischung von Wohnen und Gewerbe. Am Runden Tisch Leonhardsviertel und in dem von uns initiierten Unterausschuss werden die Belange des vielschichtigen Viertels mit allen Beteiligten diskutiert. Und diese Debatte hat Früchte getragen: So wurde die Vereinbarung getroffen, dass sich die Stadt um den Ankauf von Gebäuden im Leonhardsviertel bemüht. Die Wahrnehmung des Vorkaufsrechts bei drei barocken Gebäuden war ein wichtiger Schritt. Auf diese Weise kann die Wohnungsnutzung in Stuttgarts Altstadtviertel vorangetrieben und dem Rotlichtmilieu ein Stück Raum entzogen werden.
Nun muss der Wohnraum in den drei historischen Gebäuden, den wir in Stuttgart dringend brauchen, saniert werden. Damit diese Aufgabe im Sinne der Verbesserungsziele des Leonhardsviertels verläuft, sollen die Häuser an die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) gehen, eine hundertprozentige Tochter der Stadt und deren Kompetenzzentrum in Sachen Wohnungsbau. Als eines der großen kommunalen Wohnungsunternehmen in Baden-Württemberg ist die SWSG Garant für Solidität und Seriosität und bietet mit ihren 18.000 Mietwohnungen rund 45.000 Stuttgarterinnen und Stuttgartern ein Zuhause. Sie hat dabei einen klaren sozialen und städtebaulichen Auftrag und macht seit Jahren einen guten Job. Gute Gründe, warum wir die SWSG als geeignete und kompetente „Bewahrerin“ der drei historischen Gebäude im Leonhardsviertel sehen, ganz im Sinne der Bürgerinnen und Bürger, die sich Sorgen um den Erhalt des historischen Gebäudebestandes machen. Dass unsere SWSG die richtige Adresse für die Herausforderungen im Leonhardsviertel ist, davon sind wir überzeugt und dafür werben wir bei all denjenigen, die die aktuelle Übertragung der drei Gebäude mit Sorge betrachten

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